Die gesunde Pause in einer pausenlosen Gesellschaft

 

Ein Päuschen in Ehren…

Die kurze Pause am Vormittag hat nicht geklappt, weil einfach viel zu viel los war. Zu Mittag dann schnell eine Kleinigkeit essen, meist ein kalter Snack zwischendurch, rasch im Stehen oder Gehen, zum Kauen bleibt kaum Zeit, denn das Telefon läutet. Der Nachmittag vergeht viel zu schnell, rasch noch die Kinder vom Kindergarten oder von der Schule abholen, auf dem Weg noch einkaufen und zu Hause ist „Schnelle Küche“ angesagt. Immerhin will man ja endlich ordentlich essen.

 

Kaum Platz zum Durchschnaufen

Stressforscher weisen darauf hin, dass in unserer „pausenlosen“ Gesellschaft kaum mehr Platz zum Durchschnaufen ist. Es hat sogar den Anschein, dass „im Stress sein“ ein angesehener Zustand ist, der Anerkennung verdient. Dabei wird vergessen, dass keine länger andauernde Anstrengung ohne Pause durchgeführt werden kann, ohne dass sich das über kurz oder lang auf die Gesundheit auswirkt. Kurze Unterbrechungen im Alltag sind daher extrem wichtig, damit die Energiereserven wieder mobilisiert werden können. Jede Aktivität, ob geistig oder körperlich, erfordertden Einsatz von Energie. Wer daher auf Pausen verzichtet, gibt Körper und Geist keine Möglichkeit, sich zu regenerieren und mit der Zeit leeren sich die Energiereserven.

 

Immer am Limit

Wer daran gewöhnt ist, bis zur Erschöpfung zu arbeiten und regelmäßig am Limit zu sein, muss vielleicht „pausieren“ erst lernen. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich und hängen auch von der Intensität der Tätigkeit ab. Dennoch sollte die regelmäßige und konsequente Einhaltung von Pausen zum fixen Bestandteil des Alltags werden.

Eine erholsame Pause ist ein Kontrapunkt zur vorangegangenen Tätigkeit, diese sollte bewusst für einige Minuten unterbrochen werden:

 

Wasser trinken

Vom Schreibtisch aufstehen und ein Glas Wasser – wenn möglich energetisiertes Wasser holen. Als Faustregel gilt: mindestens 30 ml pro Körpergewicht Wasser täglich, bei erhöhter Belastung oder Hitze natürlich mehr.

Bewusstes Ein- und Ausatmen und den Blick möglichst weit in die Ferne schweifen lassen, am besten bei geöffnetem Fenster.

Auf der Stelle gehen und bewusst vom Fußballen auf die Ferse abrollen, die Ohrläppchen eine Minute lang von oben nach unten massieren, als Abschluss mit den Armen ein große liegende Acht vor der Brust nachzeichnen.

Dehnungs- und Lockerungsübungen für die Rücken- und Schultermuskulatur, sich strecken und recken wie in der Früh nach dem Aufwachen.

Als Snack zwischendurch und „Brainfood“ eignen sich Dörrobst, Nüsse, frisches Obst, Müsliriegel (gründlich kauen – OHNE Facebook, Telefon, E-mail & Co.)

Auch wenn wenig Zeit für die Mittagspause ist. Dennoch sollte auf Fast-Food verzichtet werden.

 

Pausen in der freien Natur

Halte dich sich so oft wie möglich in der Natur auf. Vielleicht liegt auf dem Weg nach Hause ein Park, ein kurzer Spaziergang oder einige Minuten auf der Parkbank (ohne Telefonieren) genügen oft schon um auch geistig „auszulüften“. Generell ist der Aufenthalt in der Natur sehr heilsam. Das liegt einerseits daran, dass der Mensch als Teil der Natur besser auf natürliche Formen reagiert. Die Betonwelt, in der wir jetzt leben, ist alles andere als natürlich. Nicht umsonst heißt es, dass der Aufenthalt im Wald gut für das Wohlbefinden ist. Das liegt auch an der Farbe Grün. Grün als Farbe der Natur unterstützt dieRegeneration, wirkt beruhigend, ohne zu ermüden und lässt frische Kräfte sammeln. In der Farbtherapie gilt Grün als Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert.

Schaffe dir täglich deine eigenen Ruhezonen, in denen du ganz für dich allein sein kannst. „Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages viel Zeit für die Krankheit opfern.“ (S. Kneipp).

 

Autorin: Katharina Koll

Der Zisano Chip  ist ein spezieller Kristall aus nahezu reinem Silizium, der über harmonische Schwingungen arbeitet und den menschlichen Organismus wieder zu mehr Balance, Stabilität und Wohlbefinden verhilft.