Wohlbefinden

Sauna, Wohlbefinden durch Hitze

Die Tage sind kürzer und bei vielen setzt der berühmte Winterblues ein. Sobald es kälter wird und die Welt rund um uns Grau in Grau erscheint, sinkt auch unser Seratoninspiegel. Der Körper muss sich erheblich mehr anstrengen und unser Immunsystem wird auf die Probe gestellt. Aber was können wir aktiv tun, um dem entgegen zu wirken? Vielen Menschen spendet in dieser Zeit ein wärmendes Kirschkernkissen oder eine Wärmeflasche ein Gefühl von Wohlbefinden. Aber bist du schon mal in der Sauna gewesen und hast das Gefühl danach erlebt? Kann saunieren unser Wohlbefinden steigern?

Die Antwort ist ganz klar: JA!

Ein Besuch in der Sauna kann einen großen Beitrag leisten unser allgemeines Wohlbefinden für ein gesundes Leben zu steigern.

 

Aber was genau bedeutet saunieren, woher kommt die Sauna und wie wirkt sie sich auf unsere Gesundheit aus?

Ihren Ursprung kann man bis in die Steinzeit verfolgen. Dort waren es Erdlöcher, die mit heißen Steinen umrandet wurden. Der Wortursprung stammt aus Finnland, nicht jedoch die Sauna selbst. Diese entstand Funden entsprechend im ostasiatischen Raum und weitete sich von dort bis nach Süd- und Mittelamerika aus. Die Skandinavier waren es, welche es von ihrer Urheimat dann schließlich vor einigen 1000 Jahren nach Finnland brachten. Das Wort Sauna bedeutet übersetzt Schwitzkasten.

Der Saunaraum heute ist meistens mit viel Holz innen ausgekleidet und wird mit einem Saunaofen zu einer Temperatur zwischen 80°C und 100° oder noch heißer erhitzt. Zu einem Saunagang gehört meist auch ein Aufguss. Hierbei wird, um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur zu erhöhen, Wasser auf die heißen Steine gegossen. Oft werden auch hochwertige ätherische Öle wie Eukalyptus, Zitrusdüfte oder Minze hinzugefügt. Diese wirken entweder anregend oder beruhigend auf unseren Körper und sorgen zusätzlich für ein angenehmes Gefühl. Aber wie läuft so ein Saunabesuch mit mehreren Saunagängen nun ab und was sind wichtige, auf seinen eigenen Körper angepasste „Verhaltensregeln“?

 

Der Ablauf eines Saunabesuches

Empfohlen werden 3-4 Saunagänge, aber jeder empfindet anders und sollte auf seinen Körper hören. Wichtig ist die Dusche vor dem Saunagang und das vollständige Trocknen, da sich sonst der Schwitzvorgang verzögert. Darauf folgt der erste Saunagang der nicht länger als 10 min dauern sollte, um den Körper langsam an die Hitze zu gewöhnen. Danach ist es sehr wichtig, den Saunagang mit einer eiskalten Dusche und einen Sprung ins kalte Tauchbecken zu beenden, Frischluft zu schnappen und sich danach einfach auszuruhen. Dieser Vorgang wird dann mit längeren Intervallen in der Sauna wiederholt. Zwischen den Saunagängen sollte nicht getrunken werden, da man sonst den Ausscheidungsprozess von Schlackenstoffen stoppen würde. Erst nach dem letzten Saunagang sollte mit viel Wasserzufuhr zum Abschluss der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Hier sollte man wirklich nur auf Wasser oder Mineralwasser zurückgreifen!

 

Wie wirkt die Sauna nun auf unseren Körper und unsere Gesundheit?

Beim Erhöhen der eigenen Körpertemperatur auf bis zu 39°C wird ein künstliches Fieber erzeugt. Dieses bewirkt einen Anstieg der Hitzeschockproteine. Ebenso entsteht eine erhöhte Aktivität von Immunzellen, die für den Infektabwehr verantwortlich sind. Durch die anschließende Abkühlung, entspannt sich die Muskulatur, steigert kurzfristig den Blutdruck, regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an und hat eine sehr angenehme Wirkung auf unser Wohlbefinden. Oft hört man auch, „Man fühlt sich wie neugeboren“ nach einem Saunabesuch. Dies wirkt sich unwiderruflich positiv auf unsere trübe Stimmung im Winter aus. Aber auch im Sommer kann ein Saunagang sehr wohltuend wirken.

 

6 gute Gründe um sich einen Saunabesuch zu gönnen:

 

  • Der Wechsel von heiß/kalt wirkt sehr positiv auf unsere Nervensystem. Ein Saunagang regt somit die eigenen Abwehrkräfte an und beugt so Infekten, Erkältungen und Entzündungen nachhaltig vor.
  • Die Hitze weitet die Blutgefäße, die Haut wird stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Dies sorgt für eine verbessertes Hautbild.
  • Das Fassungsvermögen der Lunge erhöht sich durch die muskelentspannende Wirkung, das Durchatmen fällt leichter.
  • Ein Saunagang wirkt reinigend. Schadstoffe, welche sich im Gewebe abgelagert haben, werden über den Urin ausgeschieden.
  • Durch die körpereigene Produktion von Seratonin und Endorphinen, sogenannte Glückshormone steigern unser Wohlbefinden und bringen uns in eine höhere Energie.
  • Der erhöhte Seratoninspiegel im Gehirn wirkt sich auch positiv auf unseren Schlaf aus und kann Einschlafprobleme lindern.

Abschließend sei gesagt, ein Saunabesuch kann sich sehr positiv auf unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirken. Ein wichtiges Aber – JEDER Körper ist anders und empfindet anders. Bitte fühle immer genau nach, gehe nicht bei Unwohlsein, Entzündungen, Erkältungen oder Herz-Kreislaufproblemen in die Sauna. Sauniere nur solange es dir ganz individuell gut tut und falls du dir unsicher bist, konsultiere vor deinem ersten Saunabesuch einen Arzt.

 

Autorin: Sandra Teuschl

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