Immunsystem stärken

Immunsystem stärken

Immer wieder hören wir: „Stärke oder achte auf dein Immunsystem!“ Doch wie genau macht man das?
Speziell jetzt, in der Übergangszeit verkühlen wir uns leicht. Wenn die Sonne sich durchkämpft, ist es angenehm warm, doch kommen die Wolken wieder vom Vorschein, ist es plötzlich bitterkalt. Jacke auf, Jacke zu, Jacke auf, Jacke zu … kennen wir alle zu gut. Ein „angeschlagenes Immunsystem“ wird hier zum Kampf aufgefordert. Deshalb ist es wichtig, dass wir ein gestärktes Immunsystem haben und wie das funktioniert, verraten wir dir heute …

Das Immunsystem ist neben dem Nerven- und dem Hormonsystem eines der komplexesten Schaltwerke unseres Körpers. Es besteht aus verschiedenen:

Organen (z.B. Knochenmark, Thymus, Milz, Mandeln, Lymphknoten), Geweben, Zelltypen und

Molekülen. Sie alle erfüllen bestimmte Aufgaben: Gemeinsam verbünden sie sich gegen potenzielle Krankheitserreger und beschützen den Körper vor allem, was ihm fremd ist. Dazu gehören: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Gifte und krankhaft veränderte körpereigene Zellen (z.B. Krebszellen)

Ist das Abwehrsystem jedoch geschwächt, ein Krankheitserreger besonders hartnäckig oder sind unsere Abwehrzellen mit einem bisher unbekannten Erreger konfrontiert, werden wir krank. Damit das nicht passiert und unser Körper optimal geschützt ist, arbeiten die zahlreichen Helfer unserer Abwehr im Team – und zwar rund um die Uhr.

 

9 Tipps, um dein Immunsystem zu stärken

Wir haben heute 9 Tipps, wie du dein Immunsystem optimal stärken kannst:

  1. Richtige Ernährung für die Abwehrkräfte

Für ein gut funktionierendes Immunsystem braucht der Körper viele verschiedene Vitamine und Nährstoffe. Dazu zählen insbesondere: Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C , Vitamin D, Vitamin E , sekundäre Pflanzenstoffe, Zink , Selen, Eisen und Kupfer.

Immer mehr Wissenschaftler vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und dem gesamten Immunsystem – daher ist auch ballaststoffreiche Kost bei einem schwachen Immunsystem ein guter Tipp. Bio-Lebensmitteln aus heimischem Anbau wird zusätzlich ein besonderer Gesundheitsnutzen nachgesagt.

Die meisten dieser Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch beispielsweise:

Brokkoli, Kohl, Karotten, Tomaten, Knoblauch, Spinat, Zitrusfrüchte, dunkle Beeren und Trauben, Nüsse

Während ein Vitamin-C-Mangel heutzutage äußerst selten ist, sollten du etwa bei den anderen Vitaminen und Nährstoffen auf eine ausreichende Zufuhr achten. Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist unter Medizinern stark umstritten. Versuche daher am besten, deinen Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Ob bestimmte Nahrungsergänzungen sinnvoll sind, kann gemeinsam mit dem Hausarzt abgeklärt werden. Wichtig: Veganer, die gänzlich auf tierische Lebensmittel verzichten, müssen Vitamin B12 supplementieren. 

Sich allein auf sogenannte Superfoods wie Chiasamen, Mangostan und Co. zu verlassen, kann durch ihre Einseitigkeit verheerend sein – kein noch so gehyptes Nahrungsmittel beinhaltet alle Nährstoffe, die du brauchst. Superfoods sollten daher lediglich als Ergänzung zu einer gesunden Mischkost gesehen werden.

 

  1. Ab in die Sonne – auch bei Kälte

Vitamin D ist essenziell für eine intakte Immunabwehr. Einen Teil unseres Bedarfs nehmen wir über die Nahrung – etwa durch fetthaltigen Fisch – auf. Aber auch unser Körper selbst leistet einen wesentlichen Beitrag: Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, produziert er selbstständig Vitamin D.

Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen die UV-Strahlung dank Wolkendecke geringer ausfällt, sollten Sie möglichst viel Zeit im Freien verbringen, um so Ihre gesunde Dosis zu bekommen.

Bei einem Vitamin-D-Mangel kann in den  lichtarmen Monaten die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten mit einem Arzt abgesprochen werden. Zusätzlich kann auch der Besuch einer Infrarotsauna wohltuend sein.

 

  1. Bewegen, bewegen, bewegen!

Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren: Die Klassiker des Ausdauersports zählen nach wie vor zu den effektivsten Ausdauersportarten. Sie stärken nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr. Bei jedem moderaten Workout wird das Immunsystem sanft gereizt. Das Tempo und der Grad der Anstrengung sind maßgebend: Wer seinen Körper überanstrengt, erzielt meist den gegenteiligen Effekt.  

 

  1. Starke Anstrengung vermeiden

Hast du schon mal vom Open-Window-Phänomen gehört? Während übermäßiger körperlicher Belastung – etwa beim Laufen eines Marathons – steigt die Zahl der Abwehrzellen im Blut stark an. Entspannt sich der Körper danach wieder, fällt die Anzahl der Immunzellen allerdings unter den Ausgangswert vor der Belastung. Da Krankheitserreger zu diesem Zeitpunkt nur vermindert bekämpft werden können, kommt es häufiger zu Infektionskrankheiten. Wer also nicht krank werden will, sollte es mit der Anstrengung beim Sport nicht übertreiben.

 

  1. Stress vermeiden, g’sund bleiben

Dank intensiver Forschung weiß man heute, dass starker Stress die Immunabwehr schwächt und so die Anfälligkeit für Infekte steigert. Bei chronischem Stress kann es zudem zu Erschöpfungszuständen kommen, die – genau wie bei körperlicher Überlastung –Krankheitserregern die idealen Bedingungen zum Vermehren bieten. Wichtig daher: Meide Stresssituationen so gut es geht und nutze die ruhigere Stunden für gezielte Entspannung.

 

  1. Genügend trinken

Wer zu wenig trinkt, ist nicht nur müde und ausgelaugt, sondern auch anfälliger für Infekte. Schuld daran sind unter anderem die dadurch ausgetrockneten Schleimhäute. Durch die mangelnde Feuchtigkeit können angreifende Viren und Bakterien nicht ausreichend abtransportiert werden.

Auch positiv für ein starkes Immunsystem ist das Trinken von Tee. Grüner Tee etwa enthält eine Menge Antioxidantien, die das Immunsystem zusätzlich unterstützen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Auch unser hexagonales Wasser empfehlen wir hier gerne. Mit unserem Aqua Vivas Wasserchip wird gewöhnliches Leitungswasser schnell und einfach in „lebendiges“ Wasser umgewandelt.

 

  1. Auf gesunden Schlaf achten

Wer ausgeruht in den Tag startet, ist nicht nur leistungsfähiger, sondern auch weniger anfällig für Erkältungen und andere Infekte. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Schlaflosigkeit die Zahl der Abwehrzellen drastisch reduziert und ein schwaches Immunsystem zur Folge hat. Wer täglich etwa sieben bis acht Stunden schläft, gibt seinem Körper ausreichend Zeit, sich zu erholen.

 

  1. Mit dem Rauchen aufhören

Neben ihrer krebsfördernden Wirkung haben Zigaretten auch einen negativen Einfluss auf die Immunabwehr. Tabakrauch trocknet die Schleimhäute aus, fördert Entzündungsprozesse und beeinträchtigt das natürliche Reinigungssystem unserer Atemwege.

Daher: Weg mit dem Glimmstängel und rundum ein ganz neues Lebensgefühl genießen!

 

  1. Mehrmals täglich Händewaschen

Zugegeben – gründliches Händewaschen stärkt nicht direkt das Immunsystem. Aber es verhindert, dass etwa Erkältungsviren in Ihren Organismus gelangen und sich ausbreiten können. Wer Erkältungen in der kühlen Jahreszeit vermeiden möchte und ohnehin ein schwaches Immunsystem hat, ist mit mehrmals täglichem Händewaschen also auf jeden Fall gut beraten.

 

Mit Kräutern das Immunsystem stärken

Die Idee, pflanzliche Wirkstoffe zur Stärkung unseres Immunsystems einzusetzen, ist Jahrhunderte alt. Die moderne, evidenz-basierte Medizin hat auf diesen Erfahrungswerten aufgebaut. Studien belegen in vielen Fällen die Wirkung von Phytochemikalien, so nennt man die aktiven Inhaltsstoffe aus Pflanzen.

Die Wirkungsweise der pflanzlichen Inhaltsstoffe ist vielfältig und oft nicht genau geklärt. Einige Wirkmechanismen kommen in Frage: So wirken diese Inhaltsstoffe antioxidativ, das heißt, sie “opfern” sich und reagieren mit stark reaktiven oder radikalischen Stoffen (Stichwort “freie Radikale”), bevor diese Körperzellen schädigen können. Andere Inhaltsstoffe schützen die DNA oder aktivieren wichtige Enzyme. Wieder andere Substanzen halten das schlechte LDL Cholesterin in Zaum oder wirken schlicht und einfach antibakteriell oder antiviral.

Echinacea (Sonnenhut)

Die wohl bekannteste Pflanze, die den Chemikern und Pharmazeuten seit Jahren, wenn nicht Jahrhunderten Rätsel aufgibt, ist der Sonnenhut. Extrakte aus der Pflanzenfamilie Echinaceae können, unter bestimmten Umständen, Erkältungskrankheiten vorbeugen und die Dauer der Erkältung verringern. Je nachdem wie das Pflanzenmaterial zubereitet wird, entfaltet der Sonnenhut eine antivirale oder entzündungshemmende Wirkung. Wie das funktioniert, ist nicht endgültig geklärt. Klar ist, dass ein Extrakt aus frischem Pflanzenmaterial mit möglichst wenig Wurzel-Anteil am besten wirkt.

 

Katzenkralle

Die Pflanzen der Gattung Uncaria, sie gehört zur Familie der Rubiaceae und ist somit ein Verwandter der Kaffeepflanze. Wie die Kaffeepflanze, die seit jeher als Genuss- und Aufputschmittel eingesetzt wird, bildet auch die Katzenkralle sekundäre Pflanzenstoffe. Diese werden mit ihrer immunmodulierenden Wirkung in Zusammenhang gebracht. Extrakte der Katzenkralle können das Immunsystem unterstützen. Darüber hinaus ist eine DNA schützende (Wissenschafter nennen das “antimutagen”) und eine entzündungshemmende Wirkung in Studien belegt. Der aktivste Teil der Pflanze ist die innere Wurzelrinde. Obwohl die Wirkung der Katzenkralle auch im Labor nachvollziehbar ist, darf man sie nicht überschätzen. Meldungen, der Extrakt der Pflanze könnte Krebs heilen, sind Mythen. Um Krebs vorzubeugen wirken Bewegung und Rauchstopp, Krebs behandeln kann nur der Onkologe.

 

Die Hagebutte

Die Hagebutte ist ein kleines natürliches Nahrungsergänzungsmittel. Chemiker haben darin Vitamine, Mineralien, essentielle Aminosäuren, antioxidative und entzündungshemmende Stoffe nachgewiesen. Darüber hinaus enthalten die roten Beeren eine große Menge phenolischer Substanzen, die wahrscheinlich für die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sind. Die Hagebutte wird in einigen Studien bei entzündlichen Darmerkrankungen ebenso wie bei hohem Cholesterin empfohlen. Risiken gehen demnach von der Einnahme keine aus. Die Hagebutte wird am besten als Marmelade oder als Pulver konsumiert. Der Tee schmeckt zwar gut – ob sich alle der oben beschriebenen Stoffe in relevanter Konzentration im Teewasser lösen und bioverfügbar werden, darf bezweifelt werden.

 

Schwarzkümmel Öl

Der Schwarzkümmel, Botaniker und alle, die sich mit Naturheilkunde beschäftigen, kennen ihn beim Namen Nigella sativa. Er ist ein Superstar unter den pflanzlichen Heilmitteln. Dass er vor allem im Nahen Osten seit jeher als Heilmittel für so ziemlich alles eingesetzt wird, hat einen nachvollziehbaren Grund, der mehr mit Kultur als mit Medizin zu tun hat. Der Prophet Mohammed persönlich gilt als Advokat der kleinen schwarzen Samen. „Die Kraft des Schwarzkümmels heilt alles, außer den Tod“, soll der Prophet gesagt haben. So steht es in alten arabischen Schriften. Auch die westliche Welt ist von der Gewürzpflanze fasziniert: ein internationaler Konzern versucht seit Jahren das Naturheilmittel zu patentieren. Das Schwarzkümmel-Öl gehört zu den Naturstoffen, die derzeit am intensivsten erforscht werden. Auch in Richtung Krebstherapie wird der Schwarzkümmel untersucht. Diese Wirkung ist (noch) Gegenstand hitziger Diskussionen unter Medizinern.

Obwohl das Schwarzkümmel-Öl viele verschiedene Stoffe enthält, ist vor allem der Inhaltsstoff Thymochinon biologisch aktiv. Seine antioxidative Wirkung lässt sich auch im Reagenzglas zeigen. Der Stoff schützt dabei Zellen ohne an anderen Stellen Schaden anzurichten. Wie bei allen Naturstoffen handelt es sich beim Schwarzkümmel-Öl um eine komplexe Mischsubstanz, die eine unübersichtliche Anzahl von Chemikalien enthält. Aus diesem Grund gilt es auf die Dosis zu achten, einige sekundäre Pflanzenstoffe können in hohen Dosen schädlich sein. Naturheiler im Nahen Osten empfehlen morgens einen Tropfen des Öls auf einem Löffel Honig einzunehmen. Auch dem Tee kann das Öl zugesetzt werden. Nehmen Sie Schwarzkümmelöl gemeinsam mit einer Mahlzeit ein. Der Geschmack ist intensiv und nicht jedermanns Sache.

 

Krenwasser – die Kraft der Peroxidase

Immer wieder wird empfohlen Kren über Nacht ins Wasser zu legen und den so gewonnen Extrakt zu trinken. Diese Empfehlung der Naturheilkunde hat nichts mit Zauberei zu tun, sondern mit einem antioxidativen Inhaltsstoff des Krens. Dieser ist besonders, denn es handelt sich um ein Protein, einen Eiweißstoff, der die Zelle vor oxidativem Stress schützt. Die Rede ist von Peroxidase. Das alleine ist eine nachvollziehbare Wirkung. Darüber hinaus wird in der Forschercommunity derzeit gemutmaßt, dass das antioxidative Protein darüber hinaus die Fresszellen des Immunsystems bei Ihrer Arbeit unterstützen und Reparaturmechanismen der DNA begünstigen könnte.

 

Knoblauch

Die einen denken bei Knoblauch an die mediterrane Küche, die anderen, die noch küssen möchten, verzichten. Dem Knoblauch wurden über den Lauf der Geschichte, so viele heilende Eigenschaften zugeschrieben, dass er in Legenden sogar als letzte Verteidigungslinie gegen Vampire gehandelt wird. In die Welt der Medizin hat den Knoblauch niemand geringerer als Louis Pasteur, der Entdecker von Mikroorganismen und der Erfinder der Hygiene eingeführt. Bereits er hat festgestellt, dass das im Knoblauch enthaltene Allicin antibakterielle Eigenschaften hat. Spätere Forschung hat gezeigt, dass Inhaltsstoffe des Knoblauchs, beziehungsweise deren Abbauprodukte, die beim Kochen oder bei der Verdauung im Körper entstehen, gegen Viren wirken können und das das Immunsystem unterstützen bzw. stärken. Wenn dem Knoblauch eine Wirkung als Allheilmittel zugeschrieben wird, liegt das vor allem daran, dass seine Inhaltsstoffe sehr vielfältig verstoffwechselt werden. Deshalb ist der Wirkmechanismus auch bis dato nicht geklärt: zu viele Einflussfaktoren, vermutet die Wissenschaft. Wenn wir auch, was das Warum angeht, noch im Dunkeln tappen, können wir eine Sache über die Anwendung lernen: Der Knoblauch muss klein gehackt, oder am besten zerdrückt werden: dann kommen seine Inhaltsstoffe mit möglichst viel Luft-Sauerstoff in Berührung und die Vielfalt der Knoblauch-Inhaltsstoffe kann ihre Wirkung optimal entfalten. Große Hitze schadet diesen Substanzen: kochen Sie den Knoblauch also nicht zu Tode.

 

Immunsystem durch Homöopathie stärken

Wer trotz gesunden Lebensstils und ausgewogener Ernährung häufig an Infekten leidet und schonende Hilfe aus der Natur sucht, dem kann die Homöopathie helfen. Viele homöopathische Wirkstoffe haben sich in der Praxis gut bewährt, um vor einer Erkältung zu schützen und das Immunsystem zu unterstützen.

Schutz vor Erkältung – Diese Mittel unterstützen die körpereigene Abwehr

Wer häufig unter kleinen und größeren Infekten leidet, sollte vorbeugen und das Immunsystem zusätzlich unterstützen. Hierbei können Wirkstoffe der Homöopathie zum Einsatz kommen.

Asarum europaeum (Haselwurz): Die gelbblühende Pflanze aus der botanischen Familie der Osterluzeigewächse wird vorsorglich gegen Erkältung eingesetzt. Das Kraut wirkt als homöopathische Heilpflanze gegen Erkältung, Husten und nervöse Erschöpfung und soll das Immunsystem bei Stress stärken. Zum Schutz vor Erkältung wird eine Dosierung von zehn Globuli in der Potenz D6 viermal täglich empfohlen.

Baptisia (Wilder Indigo): Indigo kennen viele als Farbstoff. So wurde auch Baptisia (wilder oder falscher Indigo) früher als Ersatz für den echten Indigo (Indigofera tinctoria) zum Einfärben von Kleidung verwendet. In der Homöopathie kommt das Kraut wegen seiner Heilwirkung zum Einsatz. Bei Erschöpfung und grippalen Infekten kann Baptisia seine Kräfte entfalten.

Bryonia alba (weiße Zaunrübe): Die homöopathische Heilpflanze gehört zu den Kürbisgewächsen und findet Anwendung in der Behandlung der “inneren Häute”. Die Wirkkräfte der Zaunrübe sollen sowohl die Hirnhaut als auch die Nasenschleimhäute stärken und bei Entzündungen helfen. Auch bei Magen-Darm-Erkrankungen und Sonnenstich kann Bryonia heilend wirken. Da die Pflanze sehr selten ist, wird auch oft die rotbeerige Zaunrübe (Bryonia dioica) mit denselben Inhaltstoffen verwendet.

Calendula (Ringelblume): Die orange blühende Ringelblume aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) kommt nicht nur in der Homöopathie zum Einsatz und ist eine altbewährte Heilpflanze. Bei starker Infektanfälligkeit wird die Einnahme von dreimal täglich fünf Globuli der Potenz D12 empfohlen.

Echinacea (Sonnenhut): Der Sonnenhut ist eine bewährte und gut erforschte Heilpflanze aus der Pflanzenfamilie der Korbblütler. Auch in der Homöopathie findet der Pflanzenwirkstoff Anwendung. In den Potenzen D6 und D12 kann Echinacea eingesetzt werden, um das Immunsystem von innen heraus zu stärken. Auch in homöopathischen Komplexmitteln wird das Heilkraut verwendet.

Eupatorium perfoliatum (Durchwachsene Wasserdost): Die Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler wird in der Homöopathie zur Behandlung von Grippesymptomen eingesetzt. Eupatorium perfoliatum kann allerdings auch vorbeugend gegen entsprechende Infektionen angewendet werden, um das Immunsystem zu stärken. Die Urtinktur, die später potenziert wird, wird aus den Blättern und Blüten der Pflanze gewonnen.

Kalium chloratum: Kalium chloratum ist vor allem bekannt als Schüssler-Salz Nr.4. Schüssler-Salze sind homöopathische Präparate auf Mineralsalzbasis. Da Mineralsalze besonders wichtig für ein starkes Immunsystem sind, kann das Schüssler-Salz, das hauptsächlich mit Schleimhauterkrankungen assoziiert wird, vorbeugend zum Schutz vor einer Erkältung eingenommen werden. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.

Melissa (Zitronenmelisse): Die würzig-aromatische Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler. In der Homöopathie wird der Zitronenmelisse eine antivirale Wirkung zugeschrieben, weshalb sie auch in der Infektprävention verwendet wird.

Thuja (Abendländischer Lebensbaum): Der homöopathische Wirkstoff kommt meist bei Warzen zum Einsatz. Auch zum Schutz vor Erkältungen, wiederkehrenden entzündlichen Nasennebenhöhlen-Beschwerden oder bei einer asthmatischen Erkrankung soll das Heilmittel unterstützend wirken. In der Frauengesundheit können die Heilkräfte des Lebensbaums insbesondere Schutz vor Harnwegs-Infektionen bieten. Das duftende Zypressengewächs kann homöopathisch ganzheitlich angewendet werden, um das Immunsystem zu stärken und vor verschiedensten Infekten zu schützen.

Silicea (Kieselsäure): Silicea wird aus weißem Quarzsand oder Bergkristallen gewonnen. Als homöopathisches Mittel wird Silicea beispielsweise bei eitrigen Hautentzündungen eingesetzt sowie bei psychischen Problemen wie Unsicherheit und mangelndem Selbstvertauen. Silicea gilt als homöopathisches Mittel gegen Dünnhäutigkeit – auf tatsächliche Verletzungen der Haut bezogen sowie auf ein empfindliches Gemüt. Die Haut stellt die wichtigste Barriere für Krankheitserreger dar. Silicea stärkt die Haut und somit das Immunsystem.

Homöopathische Wirkstoffe werden teilweise auch als Kombipräparat angeboten. Um das richtige homöopathische Medikament gegen ein schwaches Immunsystem und hohe Infektanfälligkeit zu finden, kann die Beratung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder auch Apotheker ratsam sein.

 

Kräftigung der Gefäße für ein starkes Immunsystem

Unsere Gefäße können wir mit Saunen und Kneippen kräftigen und stärken somit unser Immunsystem optimal.

Flexible Gefäße und gute Durchblutung sind wichtig für eine effektive Abwehrleistung. Saunen oder kneippsche Wechselduschen geben uns die Möglichkeit dazu. Somit kann lässt uns auch die Winterkälte „kalt!“  

Wer jedoch Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte vorher seinen Arzt fragen. Ist man bereits erkältet, soll man unbedingt auf die Sauna verzichten. 

Wechselduschen haben sich bestens bewährt und so geht´s:
Täglich 3 Minuten warm duschen und dann die Beine und Arme in Richtung Körper für einige Sekunden deutlich kälter abbrausen. Das wiederholt man 3x.

Mit nur 2 Sauna-Besuchen pro Woche stärkt man sein Immunsystem schon optimal.  

 

„Gut gedrückt“ für ein starkes Immunsystem

Der wichtigste Akupunktur-Meridian ist der Lungen-Meridian. Er versorgt Lunge und Herz und kräftigt unser Immunsystem. Daher ist es gut, auf eine tiefe Atmung zu achten. Ni 27: im Winkel von Schlüsselbein und Brustbein, immer gleichzeitig drücken!

 

„Qigong“ für ein starkes Immunsytem

Die TCM verspricht, dass auch diese Übung den Lungen- und Dickdarm-Meridian und spezielle Akupressur-Punkte anspricht. 

Die Übung nennt man im Qigong „Der Kranich breitet die Flügel aus“. 

Die Übung wird als Atemübung ausgeführt. Dabei atmest du ein, wenn die Arme nach oben kommen, und atmest wieder aus, wenn die Arme nach unten kommen.

Um deine Schultern mit in die Übung miteinzubeziehen, kannst du sie auch mit hochziehen und dann wieder ganz bewusst herab fallen lassen.

Wenn du Lust hast, kannst du dir dabei vorstellen,  dass du wie ein Kranich über die schönen Landschaften fliegst und dabei deine Freiheit genießt. 

Wann immer du das Gefühl hast, dein Immunsystem stärken zu müssen, kannst du diese wunderbare Übung machen.

 

Immunsystem stärken durch sanfte Massage unserer Hauptmeridiane

Stärkt die beiden Hauptmeridiane! 
Das Zentralgefäß verbindet die Energien aller Yin-Meridiane und Gouverneursgefäß verbindet die Energien aller Yang-Meridiane. Für ein starkes Immunsystem ist es wichtig, dass die Energie in diesen beiden Hauptgefäßen (besser noch natürlich in allen Meridianen – besonders im Nieren- und Lungenmeridian) gut fließen kann.

Stärkung des Zentralgefäßes

 

Massiert die neurolymphatischen Zonen bei den Achseln (siehe im Bild türkise Flächen) für ca. 30 Sekunden. Am meisten an den Stellen, die sich unangenehm anfühlen. Anschließend streicht den Meridian (lila Pfeil im Bild) 3x durch. Vom Schambein über die Körpermitte bis unter die Unterlippe.

Stärkung des Gouverneursgefäßes

 

 

Massiert die neurolymphatischen Zonen zwischen der 2. und 3. Rippe (türkise Punkte) ca. 30 Sekunden. Anschließend streicht den Meridian (lila Pfeil in beiden Bildern) 3x durch. Vom Steißbein die Wirbelsäule hoch, über den Scheitel bis oberhalb der Oberlippe.

Generell wird empfohlen, auch den Lungenmeridian ab und zu durchzustreichen: je 3x auf beiden Armen von Lunge 1 entlang der Arminnenseite bis zu Lunge 11 (Lage der Punkte siehe Bilder oben) hinunterstreichen.

Eine einfache und effektive Methode, wie man sein Immunsystem jederzeit und überall stärken kann.

 

Abschließend möchten wir dir noch etwas über den Thymus erzählen, weil auch er sehr wichtig für unser Immunsystem ist.

 

Der Thymus – Schule des Immunsystems

Der Thymus nimmt eine zentrale Stellung in unserem Immunsystem ein. In dieser unscheinbaren, hinter dem Brustbein gelegenen Drüse reifen bestimmte Zellen unserer Körperabwehr heran, die hier zwischen “Selbst” und “Fremd” zu unterscheiden lernen. Diese “Schulung” und “Prägung” der Immunzellen ist eine notwendige Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Aus diesem Grund hat man die Thymusdrüse auch als “Schule der Immunabwehr” bezeichnet.

Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, produziert der Thymus eine ganze Reihe von Eiweißstoffen, die Thymuspeptide. Diese Substanzen, die derzeit intensiv erforscht werden, tragen dazu bei, dass neue Immunzellen herangebildet werden, sie einen Reifungsprozess durchlaufen und so das Immunsystem mit ganzer Kraft arbeiten kann.

Unglücklicherweise lässt die Produktion an Thymuspeptiden im Lauf der Jahre nach. Je älter wir also werden, desto schwächer arbeitet unser Immunsystem; die Anfälligkeit für Infektionen und altersbedingte Beschwerden wird größer. Rheumatische Erkrankungen, Erschöpfungszustände und Stressanfälligkeit nehmen zu.

Thymuspeptide können das körpereigene Immunsystem in unterschiedlichen Situationen sinnvoll unterstützen.

Weil die Thymusdrüse also mit den Jahren etwas ‘einschläft’, können wir sie ganz einfach durch leichtes Klopfen wieder „aufwecken“, bzw. die Produktion der T-Zellen anregen. Die Wirkung soll sich bei regelmäßiger Anwendung der Entspannungstechnik darin äußern, dass der Tatendrang wächst, das Immunsystem gestärkt wird und sich eine innere Gelassenheit einstellt.

Solltest du dich einmal schlecht fühlen bzw. kraftlos und kränklich, dann kannst du mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes unseren Zisano-Chip auf deine Thymusdrüse kleben.

Also wie du siehst, gibt es unzählige Tipps und Möglichkeiten, wie du dein Immunsystem optimal stärken kannst. Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wo du mit Hilfe unseres Zisano-Chips den korrekten Meridian-Punkt findest, dann melde dich bei uns, wir helfen dir gerne weiter. In diesem Sinne „immunsystemsstärkende“ Grüße, dein Zisano-Team

 

 

Quellen:

www.netdoctor.at

www.lifeline.de

www.kinesiologin-jesch.at

www.biosyn.de

 

 

 

 

 

Der Zisano Chip  ist ein spezieller Kristall aus nahezu reinem Silizium, der über harmonische Schwingungen arbeitet und den menschlichen Organismus wieder zu mehr Balance, Stabilität und Wohlbefinden verhilft.