Ballast ausmisten und loslassen

Gartentipps für jedermann

Der April ist da! Klar, es braucht Zeit, Geduld und besonders viel Wissen, bis man den gern genannten „grünen Daumen“ hat! Egal, ob man Gartenbesitzer oder Balkonbesitzer ist, Pflanzen zu setzen und den Erfolg zu sehen, ist einfach etwas Wunderbares. Um die Zeit allerdings zu verkürzen, haben wir heute einige nützliche Tipps und Tricks für euch zusammengefasst. Auch Neueinsteiger haben somit gute Erfolgschancen, das garantieren wir euch!

Wir unterscheiden prinzipiell zwischen 4 verschiedenen Gärten. Steingarten, Japanischer Garten, Nutzgarten und dem Ziergarten.

 

Der Steingarten

Um einen Steingarten anzulegen, bereitest du zunächst den Untergrund vor, um Staunässe zu vermeiden. Auf der vorbereiteten Fläche schichtest du die Steine terrassenförmig auf. Dann verlegst du ein Unkrautvlies auf den Steinterrassen, auf das du die Pflanztöpfe verteilst.

 

Japanischer Garten

Hier kann es sich um einen Steingarten, einen Zen-Garten oder aber auch um einen Teegarten handeln. Im Japangarten zählen Wasser, Pflanzen und Steine zu den wichtigsten Elementen. Alles was gesetzt wird, wird keineswegs gedankenlos gepflanzt.

 

Nutzgarten

Auch gerne „Selbstversorger-Garten“ genannt. Hier wird alles gesetzt, was für den eigenen Verbrauch verwendet wird, dazu zählen Gemüse, Obst und Kräuter, je nach Belieben. Klassisch Gepflanztes ist hier der Kohl, die Tomaten, die diversen Kopfsalate oder auch Kartoffeln.

 

Ziergarten

Hier wachsen ausschließlich Sträucher, Blumen und Stauden. Hauptsache, es sieht hübsch aus, ist hier die Devise. Der Vorteil ist, hier spiel die genutzte Fläche überhaupt keine Rolle, sondern sogar einzelne Blumenrabatte gelten schon als Ziergarten.

 

Doch worauf sollte man unbedingt achten, wenn man ganz neu mit dem Gärtnern beginnt?

Besonders wichtig ist der Zeitpunkt, wann man mit dem Setzen beginnt. Denn wenn Mitte März noch Schnee liegt, dann sollte man unbedingt noch warten, wenn jedoch Ende Februar bestimmt kein Schnee mehr in Sicht ist, kann man beruhigt schon beginnen, die ersten Arbeiten zu erledigen. Doch der Garten im Frühjahr will zuerst einmal ordentlich auf Vordermann gebracht werden.

Möchte man Gemüse pflanzen, so braucht man unbedingt ein Plätzchen, das viel Sonne bietet bzw. muss man sich zumindest für halbsonnige Bereiche im Garten oder auf dem Balkon entscheiden. Übrigens, pro 10qm bepflanzten Gebiet solltest du mit einer halben Stunde „Gartenarbeit pro Woche“ rechnen. Diese Zeit musst du dir auch auf jeden Fall nehmen, um deine Ernte zu erhalten.

Wichtig ist auch, dass der Boden immer locker und nährstoffreich ist.

Was das Gießen betrifft, so ist oft weniger mehr. Denn Überwässerung kann sogar schädlich für deine Pflanzen sein. Hier gibt es jedoch eine einfache Faustregel, die sich jeder von uns leicht merken kann: dünne und viele Blätter benötigen viel Wasser und im Gegensatz dazu brauchen Pflanzen mit dicken Blättern weitaus weniger Wasserzufuhr.
Gießt eure Pflanzen unbedingt nur direkt bei der Wurzel und vermeidet es unbedingt, die Blätter zu befeuchten, denn so kann es schnell zu unerwünschten Pilzerkrankungen kommen.

Die 3 größten Feinde der Pflanzen sind:

Schnecken, Milben und Blattläuse.

Natürliche Mittel gegen die Bekämpfung sind:

Schnecken:      verstreue trockenes Sägemehl
Milben:           eine Mischung aus Rainfarn und Wasser im Mischverhältnis 2:1
Blattläuse:      besprühe sie mit einer unverdünnten Lösung aus Brennesselsud

Diesen Brennesselsud kannst du ganz einfach selbst herstellen:

Du benötigst:
Handschuhe
Schere oder Gartenschere
1kg zerkleinerte Brennnessel
10 L kaltes Wasser
1 großen Kübel oder Plastikbehälter (wenn möglich mit Deckel)
Rührstab

Schritt 1 – Brennnessel sammeln:
Sammle für den Sud etwa 1 kg frische Brennnessel. Trage dabei unbedingt Handschuhe, um deine Haut zu schützen.

Schritt 2 – Brennnessel zerkleinern:
Nimm eine stabile Schere oder eine Gartenschere und schneide die Brennnessel klein. Anschließend legst du die kleinen Pflanzenteile in den Kübel.

Schritt 3 – Brennnessel mit Wasser aufgießen:
Gib nun 10 Liter kaltes Wasser hinein.
Schritt 4 – Brennesselsud ansetzen:
Stelle anschließend den abgedeckten Kübel in die Sonne. Die Wärme unterstützt den Gärungsprozess. Nun musst du geduldig sein. Je nachdem ob du eine Jauche oder eine Brennesselbrühe ansetzen möchtest, variiert die Dauer des Gärungsprozesses.

Schritt 5 – Brennesselsud verwenden:
Sobald der Gärungsprozess abgeschlossen ist (bei der Brennnesseljauche erkennst du das daran, wenn sich auf der Oberfläche kein Schaum mehr bildet) kann der Sud verwendet werden – ob nun gegen Blattläuse oder als Dünger.

Brennesselsud als Dünger verwenden

Die starke Brennesseljauche solltest du mit Vorsicht verarbeiten, da diese sehr stinkt. Achte darauf, diesen Sud unbedingt im Freien oder im Garten anzusetzen. Als Dünger wirkt der Sud aber wahre Wunder. Er stärkt deine Pflanzen, wie zum Beispiel die Tomaten, andere Gemüsesorten oder die Rosen.

Kippe die Jauche aber nicht direkt auf deine Pflanze, sondern verdünne einen halben Liter Brennnesselsud mit 10 Liter Regenwasser. Erst dann können die Pflanzen gegossen werden.

Haltbar ist die Brennnesseljauche etwa 2 Wochen. Danach solltest du lieber einen neuen Sud ansetzen.

Brennesselsud gegen Blattläuse verwenden

Die Brühe aus Brennnesseln ist nicht so aggressiv wie die Jauche, dies bemerkt man schon am Geruch. Im Gegensatz zur Jauche ist die Brühe nahezu geruchsneutral. Die Brennnesselbrühe kann Blattläuse bekämpfen, schont aber gleichzeitig die Pflanze: wie Rosen, Ringelblumen oder Kapuzinerkresse.

 

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wozu die Pflanzen überhaupt ihre Nährstoffe benötigen?

Nun ja, das ist ganz einfach erklärt. Neben Licht, Wasser, Luft und Wärme benötigen unsere Pflanzen auch Stickstoff, Kalium, Magnesium und Calcium.

Stickstoff brauchen unsere Pflanzen, um zu wachsen. Kalium wiederum verbessert den Geschmack von Gemüse und Obst bedeutend. Magnesium beeinflusst den Wasserhaushalt und Calcium erhöht die Stressfähigkeit und festigt gleichzeitig das Gewebe.

Was kannst du bereits jetzt im April pflanzen?

Ab Anfang April kann zum Beispiel bereits Dill im Garten pflanzen. Aber auch Bohnenkraut, Gartenkresse, Petersilie, Maggikraut, Beifuß, Koriander und Kerbel können schon gesät werden. Mit dem Pflanzen von Paprika solltest du jedoch – entsprechend den Temperaturen – bis Ende des Monats warten.

Ob du schon Setzlinge pflanzen kannst im April?

Natürlich, neben Karotten, Lauchzwiebeln und Mairüben kannst du auch schon Radieschen, Rettiche und frühe Salate setzen.
Auch Wurzelgemüse wie Pastinake, Hafer-, Schwarz- und Petersilienwurzel kannst du jetzt schon säen. Direkt gesät können auch Gewürze werden, wie Dill, Petersilie, Rucola, Schnittlauch, Kamille, Kresse, Kerbel- und Bohnenkraut.

 

Was blüht im April bereits in einigen Gärten und auf einigen Balkonen?

Krokusse, Blausterne und Narzissen kannst du jetzt schon entdecken. Ab April blühen auch viele Zier- und Nutzbäume, die uns dann später im Herbst mit Früchten versorgen. Die vielen Stauden treiben aus und manche blühen schon nach ein paar Wochen. Neben den beliebten Schneeglöckchen zählen die Krokusse zu den ersten und verlässlichen Frühlingsboten.

 

Worauf muss ich beim Setzen von Kräutern und Gemüse achten

Nicht alle Kräuter und Gemüsesorten sollte man direkt nebeneinander setzen, denn sie können sich gegenseitig in ihrem Wachstum negativ beeinflussen. Manche Kräuter sondern eine Säure aus, wie der Schnittlauch und diese Säure wird zum Beispiel von der Petersilie überhaupt nicht vertragen. Dem Thymian macht diese Säure aber absolut nichts aus. Um einen besseren Überblick zu bekommen, welche „Kräuter-Nachbarn“ sich vertragen und welche nicht, haben wir hier eine Übersicht für dich:

Majoran und Rosmarin nicht mit Maggikraut und Waldmeister kombinieren

Majoran und Rosmarin lieben die Sonne und benötigen einen trockenen Platz. Maggikraut und Waldmeister gedeihen gut an einem schattigen Platz und mögen es feucht. Daher benötigen diese Kräutersorten unterschiedliche Standorte.

Salbei wird von der Pfefferminze verdrängt

Pfefferminze ist ein Raumgreifer. Raumgreifer sind Pflanzen, die ihre Wurzeln ausbreiten und andere Pflanzen in ihrer Nähe verdrängen. Der Salbei würde sich nicht lange neben der Pfefferminze halten. Sie sollte einen eigenen Standplatz bekommen.

Weitere Raumgreifer sind zum Beispiel Maggikraut, Liebstöckel, Lavendel, Eberraute und Zitronengras. Dill ist auch eine raumgreifende Pflanze, sie lässt sich jedoch mit genügend Abstand mit anderen Kräutern pflanzen.

Rosmarin und Estragon vertragen sich als Kräuter nicht

Rosmarin und Estragon in einem Kräutertopf zusammen zu halten, geht nicht lange gut. Rosmarin mag es trocken, während Estragon viel Wasser benötigt. Während sich Rosmarin, Thymian, Kümmel, Basilikum und Koriander gut zusammen in einem Topf vertragen.

Basilikum nicht alleine pflanzen

Basilikum als Monokultur zu pflanzen, ist nicht gut. Das gilt für zahlreiche andere Kräutersorten im Kräutergarten auch. Monokulturen sind ebenso bei Kräutern grundsätzlich nicht sinnvoll, da sich schneller Schädlinge einnisten und Krankheiten bilden können. Es ist vielmehr so, dass der Duft einer Kräuterpflanze Schädlinge der Nachbarspflanze vertreiben kann. Auch bestimmte Stoffwechselprodukte einer Pflanze beugen gut vor gegen Krankheiten einer anderen Kräuterpflanze.

Thymian und Majoran nicht als direkte Nachbarn

Thymian und Majoran benötigen unterschiedliche Böden. So bevorzugt Thymian einen nährstoffarmen Boden, während Majoran, wie auch Oregano, einen nährstoffreichen Boden benötigen.

Salbei und Dill nicht zusammen pflanzen

Salbei und Dill würden vom Standort einigermaßen gut zusammenpassen. Salbei mag es gerne sonnig und Dill bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Allerdings muss Dill feucht gehalten werden, während Salbei einen trockenen Platz bevorzugt.

Wenn du deine Pflanzen und Kräuter gießt, empfehlen wir dir unbedingt hexagonales Wasser, denn was dir gut tut, tut auch deinen Pflanzen gut. Zu „lebendigen“ Wasser kommst du ganz einfach mit unserem Zisano Aqua Vivas Chip, diesen direkt auf die Gießkanne aufkleben und schon kannst du deine Pflanzen mit gesunden Wasser versorgen und ihren Wachstum beobachten.

Möchtest du dir hübsche Blumen aus deinem eigenen Garten oder von deinem Balkon hinein holen in deine 4 Wände dann empfehlen wir dir die Vase auf unsere Zisano Infinito zu stellen. Die schmucke Glasplatte mit einem  Durchmesser von 104mm und einer Dicke von 12mm vitalisiert dein Blumenwasser und sorgt dadurch für längere Frische und Haltbarkeit, sodass du länger Freude mit deiner bunten Blumenpracht hast.
Übrigens ist unsere Infinito aktuell im Angebot, mehr dazu auf: www.zisano.at

 

Viel Spaß beim „Garteln“ wünscht dir dein Zisano-Team

 

Autor:                    Yvonne Brecka
Quellen:                www.my-hammer.de, www.talu.de

 

 

 

Der Zisano Chip  ist ein spezieller Kristall aus nahezu reinem Silizium, der über harmonische Schwingungen arbeitet und den menschlichen Organismus wieder zu mehr Balance, Stabilität und Wohlbefinden verhilft.