Waldbaden – die Kraft aus der Natur

Endlich zeigt sich der Sommer von seiner schönsten Seite. Die Natur erwacht. Wir sehnen uns alle schon lange nach Wärme und es zieht uns hinaus in die Natur. Unser Vitamin D-Speicher hat wieder die Möglichkeit, sich auf natürliche Art und Weise zu füllen. Viele von uns genießen ihren Garten oder ihren Balkon und andere lieben unterschiedliche Ausflüge an einen See, auf einen Berg oder in den Wald.

Ich möchte euch heute etwas über das beliebte „Waldbaden“ erzählen.

Was ist Waldbaden überhaupt? Wie funktioniert Waldbaden? Was bewirkt Waldbaden?
Viele Fragen, die ich euch heute gerne beantworten möchte.

Woher kommt der Begriff Waldbaden?

Der Begriff „Waldbaden“ umschreibt den achtsamen Waldspaziergang. Der Ursprung des Waldbadens liegt in Japan, wo die entspannende Wirkung des Waldbadens seit Beginn der 1980er Jahre wissenschaftlich erforscht wird.

 

Was ist Waldbaden?

Unter Waldbaden versteht man eine leichte Aktivität in der Natur, bei der es um sanfte Bewegung mit allen Sinnen geht. Es handelt sich um eine fernöstliche Heilmethode.
Tauche ein in die Atmosphäre des Waldes!

Unter professioneller Anleitung hast du die Möglichkeit zu lernen, wie naturbezogene Achtsamkeitsübungen in Kombination mit der natürlichen Wirkung des Waldes für deine mentale und körperliche Gesundheit förderlich sind.

 

Wie funktioniert Waldbaden? Richtig Waldbaden!

Unter Waldbaden versteht man den achtsamen Aufenthalt im Wald, bei dem die Aufnahme der Waldatmosphäre und der enge Kontakt zu der Natur im Fokus stehen.

Das richtige Waldbaden kannst du Erlernen. Im Internet findest du dazu entsprechende Kurse. Diese beinhalten neben dem Spaziergang noch Achtsamkeits oder Atemübungen und Entspannungstechniken aus dem Yoga oder Qigong.

Auch wenn es keine strengen Regeln oder eine feste Anleitung zum Waldbaden gibt, können dir ein paar Tipps dabei helfen, das Waldbaden besonders zu genießen.

Waldbaden beinhaltet das sehr bewusste Wahrnehmen der Umgebung mit allen Ihren Sinnen. Konzentriere dich auf Gerüche, Geräusche oder Farben, wie das Rauschen der Blätter oder den Duft von Tannennadeln.

Das Lauftempo ist eher langsam und der Spaziergang sehr ausgedehnt. Wie lange ein Waldbad dauern sollte, ist nicht festgelegt, es können aber durchaus gerne mehrere Stunden sein.
Schon 20 bis 30 Minuten täglich helfen laut einer US-amerikanischen Studie dabei, das Stresshormon Kortisol im Blut zu reduzieren.

Nimm dir genügend Zeit und plane für diesen Tag keine wichtigen Termine ein. Du solltest keine Hektik aufkommen lassen.

Plane ausreichend Pausen ein und nimm genug Flüssigkeit zu dir. Empfehlenswert ist  vor allem hexagonales Wasser. Im besten Fall raten wir dir zu unserer
Aqua Vivas Botelo“ so hast du jederzeit ausreichend und gesunde Flüssigkeit zur Verfügung.

 

Was bewirkt Waldbaden?

Waldbaden dient dazu, Entschleunigung zu finden, neue Lebensfreude zu schöpfen und Energiereserven wieder einmal ordentlich aufzufüllen.

Waldbaden oder ein einfacher Waldspaziergang sind gesund für Körper und Psyche. Vor allem folgende positive Auswirkungen auf die Gesundheit sind sogar wissenschaftlich belegt:

Psychisch:
Entspannung durch weniger Lärm, natürliche Waldgeräusche und Gerüche wahrnehmen, Ablenkung vom stressigen Alltag durch Eindrücke in der Natur, gesteigertes Wohlbefinden durch ruhige Atmosphäre im Wald

Physisch:
Verringerter Kortisol-Spiegel, Senkung des Blutdrucks, Stärkung des Immunsystems, Entspannung der Muskeln, Befeuchtung der Atemwege

Studien zeigen, dass sich der allgemeine Stressabbau infolge von regelmäßigen Besuchen im Wald positiv auf psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout auswirkt und diesen sogar wesentlich vorbeugen kann.

Darüber hinaus kann sich nach wissenschaftlichen Befunden aufgrund des gesenkten Blutdrucks und reduzierten Stresslevels auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Da die Abwehrkräfte gestärkt werden, nimmt auch die Anfälligkeit für viele weitere Erkrankungen bei regelmäßiger Bewegung im Wald ab.

Warum ist Waldbaden so gesund?

Die positiven Auswirkungen des Waldes auf die Psyche und den Körper haben unterschiedliche Ursachen. So weisen Wälder ein eigenes Lokalklima auf. Das bedeutet, durch das dichte Blattwerk werden Umwelteinflüsse, wie Sonneneinstrahlung, Hitze und Kälte gemindert. Es herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit, was die Atemwege befeuchtet und sie so weniger anfällig für Bakterien und Viren macht. Die Bäume sorgen zudem für eine hohe Konzentration an Sauerstoff in der Luft.

Zusätzlich dienen Bäume als Lärmschutz und durch das Blätterdach herrscht ein angenehmes Dämmerlicht, welches unsere Augen schont. Angenehme Waldgeräusche, wie das Zwitschern der Vögel, das Plätschern des Baches und angenehme Gerüche tun ihr Übriges dazu, dass wir uns im Wald rundum wohlfühlen, denn sie sorgen dafür, dass die Aktivität des Parasympathikus gesteigert wird.

Dieser Teil des vegetativen Nervensystems ist besonders in Ruhephasen aktiv und dient der Regeneration des Organismus. Ist er aktiv, sinken der Puls und der Blutdruck. Durch die ruhige Atmosphäre entspannen sich deine Muskeln.

 

Gesundes Waldbaden – Gesunde Botenstoffe – TERPENE

Darüber hinaus senden Bäume Botenstoffe aus. Diese sogenannten Terpene dienen den Bäumen dazu, miteinander zu kommunizieren, um beispielsweise effektiver Pilze oder Schädlinge abzuwehren. Sie werden durch Blätter und Nadeln abgesondert und befinden sich in der Waldluft.

Diese Terpene werden beim Waldspaziergang über die Haut oder die Atmung aufgenommen und gelangen so in deinen Blutkreislauf.

Insbesondere Studien des japanischen Wissenschaftlers Qing Li, Vorreiter auf dem Gebiet der Waldmedizin, liefern Hinweise darauf, dass die Botenstoffe der Bäume das Immunsystem stärken, da sie die Aktivität und Anzahl von Killerzellen im Blut erhöhen.

Diese natürlichen Killerzellen sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und damit Teil unseres Immunsystems. Natürliche Killerzellen können beispielsweise Zellen, die mit einem Virus infiziert sind, erkennen und gezielt abtöten.

Zudem sollen sie im Gehirn die Produktion von Botenstoffen steigern, die den Kortisol- und Blutzuckerspiegel sowie den Blutdruck regulieren können. Ein dauerhaft erhöhter Kortisol-Spiegel wird mit einer Schwächung der Abwehrkräfte, Depressionen und einem größeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.

 

Funktioniert Waldbaden auch im Winter?

Ja, Waldbaden ist grundsätzlich auch im Winter möglich. Zwar fehlen die leuchtenden Farben, die im Frühling und Sommer zu sehen sind und auch der Gesang der Vögel als angenehmes Hintergrundgeräusch. Doch auch im Winter gibt es im Wald viel zu entdecken und die gesunden Terpene befinden sich weiterhin in der Luft. Bewegung im Freien ist außerdem zu jeder Jahreszeit gut für deinen Körper und deine Psyche.

 

Was kostet Waldbaden?

Ein Vorteil des Waldbadens ist, dass es wirklich von jedem ausgeübt werden kann, da man dafür weder besonders fit noch sportlich sein muss. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es nichts kostet, außer natürlich, du wünscht dir eine professionelle Anleitung dafür.

 

Grundsätzlich ist “Waldbaden” also relativ einfach, aber irgendwie auch relativ schwierig

 

Wir fassen kurz zusammen! Das Wichtigste beim Waldbaden ist, dass man mit allen Sinnen dabei ist:

  • Höre den Klang der Natur
  • Spüre die sauerstoffreiche, klare Luft des Waldes
  • Rieche den würzig-holzigen Duft des Waldes
  • Nimm die Farben des Waldes in all seiner Vielfalt bewusst wahr
  • Schmecke die Kräuter der Natur
  • Beobachte die Tiere im Wald

 

Abschließend haben wir noch einen kleinen Geheimtipp für dich, wo das gesunde Waldbaden besonders empfehlenswert ist, nämlich auf dem „Abenteuer-Wasserweg Liebenfels/Sörger Wasserfall“ im schönen Kärnten.

Eine erlebnisreiche Wanderung für die ganze Familie auf alten Mühlenpfaden vorbei an einem 25 m hohen Wasserfall im Harterbachgraben in Mittelkärnten in den Gurktaler Alpen. Schautafeln entlang des Weges informieren über die heimlichen Bewohner sowie die Geschichte der Schlucht.

Für den gesamten Weg sollte man sich schon etwa vier Stunden Zeit nehmen, immerhin gibt es einiges zu entdecken.

An der Strecke finden sich immer wieder Gasthäuser und Labstationen. Startend in Glantschach (579 m) geht es aus der Ortschaft hinaus Richtung Gradenegg, an der zweiten Kehre führt der Wanderweg in den Harterbachgraben. Den Steinmännchen folgend über alte Mühlsteige, eine Hängebrücke und vorbei am 25 m hohen Sörger Wasserfall nach Hart (890 m). In Pflausach kann quer eingestiegen werden.

Den Rückweg kann man über Sörg oder über Pulst antreten bzw. einfach den gleichen Weg nochmals retour gehen.
Es werden individuelle Führungen angeboten, auf denen mit Geschichten und Spielen noch mehr in die Tiefe dieses Naturspektakels eingegangen wird.

Besonders Unerschrockene sollten im Sommer nicht auf ihre Badesachen vergessen, denn um den Sörger Wasserfall gibt es die Gelegenheit für eine erfrischende Dusche.

 

Ich wünsche dir einen sonnigen und erlebnisreichen Juni und denke daran:

Tanke die Kraft aus der Natur! Waldbaden eignet sich dafür hervorragend!

 

Autor: Yvonne Brecka

Quellenangabe:
https://www.gesundheit.de/wellness/entspannung/entspannungs-know-how/waldbaden

www.bergwelten.com

 

 

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