BURNOUT

Vielleicht steckt ein guter Freund von dir mitten drinnen oder ein Arbeitskollege von dir ist schon länger im Krankenstand oder du überlegst sogar manchmal, selbst davon betroffen zu sein, die Rede ist vom BURNOUT. Doch was ist das eigentlich genau?
Beschrieben wird es als Zustand des körperlichen, seelischen und geistigen „Ausgebranntseins“.

Klingt nicht gut, klingt negativ. Wir wollen es gar nicht erst soweit kommen lassen und deshalb wollen wir dich heute auf die Warnsignale eines Burnouts aufmerksam machen.

Viele Betroffene erzählen, dass sie anfangs ziemlich schnell gereizt waren, oft wegen Kleinigkeiten. Andere berichten, dass sie sich komplett zurückgezogen haben aus ihrem sozialen Umfeld. Vereinbarte Treffen mit Freunden und Familie wurden – ohne offensichtlichen Grund – kurzfristig abgesagt. Die immer beliebten Hobbys wurden plötzlich vernachlässigt. Einfach verkriechen und oft einfach nur auf die Decke starren, sind oft erste Warnzeichen für ein schleichendes Burnout.

Hinzu kommt oft auch große Müdigkeit, weil der Nachtschlaf wenig erholsam ist und das Schlafdefizit dann oft unter Tags nachgeholt werden muss, sofern das überhaupt möglich ist. Gefährlich wird es dann natürlich auch, wenn die Konzentration – speziell im Straßenverkehr – nachlässt. Hier ist Vorsicht geboten und spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten die Alarmglocken läuten!

Wichtig ist auch, wenn du den Verdacht auf ein Burnout verspürst, deine Symptome nicht zu ignorieren, sondern bewusst wahrzunehmen und etwas dagegen zu tun. Nimm Hilfe an! Suche deinen Arzt des Vertrauens auf und sprich darüber!

Burnout wird meist auf Überforderung und Stress im Beruf oder im Privatleben zurückgeführt. Doch die Ursachen sind viel vielfältiger.

Jeder und Jede von uns kann davon – oft auch mehrmals im Leben – betroffen sein. Natürlich trifft es speziell Menschen, die permanent unter Stress stehen bzw. nicht „Nein“ sagen können. Manche Betroffene, die zum Perfektionismus neigen und dennoch kein Lob bzw. keine Anerkennung dafür bekommen, sind auch sehr typisch für ein Burnout.

Doch was können wir tun, um erst gar nicht in diesen Zustand des „Ausgebranntsein´s“ zu rutschen? Wir haben hier einige Tipps für dich:

  • Nimm deine eigenen Bedürfnisse bewusst wahr
    Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist in deinem Leben. Welche Wünsche hast du? Welche Bedürfnisse?
    Erkenne, dass deine Bedürfnisse wichtig sind, nämlich genauso wichtig, wie die deiner Menschen um dich herum.
  • Decke deine Grundbedürfnisse auf
    Ein Burnout entsteht oft aus einer Frustration heraus und daher solltest du dir unbedingt Aufgaben suchen, die deine Grundbedürfnisse befriedigen.
  • Sorge für Entspannung und ein gutes Stressmanagement
    Wir wissen bereits, Stress ist ein Hauptfaktor für ein Burnout. Deshalb ist es besonders wichtig, dagegen aktiv entgegen zu wirken, beispielsweise mit regelmäßigen Ruhephasen. Spezielle Entspannungstechniken haben sich hier schon oft sehr gut bewährt.
  • Achte auf deine Selbstaufmerksamkeit
    Ein Burnout ist oft schleichend, deshalb stelle dir immer regelmäßig die Frage, ob du zufrieden bist mit deinem Leben. Hast du zu viel Stress? Fühlst du dich unwohl, überfordert? Höre in dich hinein, um rechtzeitig zu erkennen, wenn etwas schief oder „unrund“ läuft!
  • Führe ein Stresstagebuch
    Ein Stresstagebuch zu führen kann oft hilfreich sein, um zu erkennen, welche Situationen/Gespräche/Menschen etc. bei dir Stress auslösen. Gerne kannst du auch Familie oder Freunde zur Hilfe heranziehen. Sie „sehen“ dich aus einem anderen Blickwinkel, als du dich selbst siehst.
  • Pflege deine sozialen Kontakte
    Dein soziales Netzwerk ist ein sehr wichtiger Faktor in der Burnout-Prävention. Nimm dir unbedingt Zeit für deine Familie und für deine Freunde. Der Kontakt mit Menschen, die dir am Herzen liegen, ist ein wesentlicher Ausgleich zu deinem Arbeitsalltag.
  • Entmachte innere Antreiber
    Burnout-Anfällige Menschen haben nicht selten innere Antreiber. Immer perfekt zu sein oder es allen Recht machen zu wollen, sind Beispiele dafür. Diesem ständigen inneren Druck ausgeliefert zu sein, kann auf Dauer nicht gesund sein. Deshalb ist es wichtig, diese inneren Antreiber zu erkennen und sie zu entmachten.
    Denke immer daran, jeder macht Fehler und niemand ist perfekt!
  • Definiere klare Lebensziele
    Finde heraus, welche Ziele dir wirklich wichtig sind. Setze deine Energie gezielt ein. Löse dich von Zielen, die dir andere Menschen „eingeredet“ haben und die eigentlich gar nicht deine persönlichen Ziele sind. Du solltest immer darauf achten, deine Kraft und deine Energie nicht in Projekte zu investieren, die dich letztendlich ohnehin nicht zufrieden stellen.
  • Stärke deine Selbstakzeptanz
    Du musst nicht die perfekte Mutter oder der perfekte Vater sein. Auch musst du im Berufsleben nicht zwingend die Managerposition anstreben.
    Menschen mit einer starken Selbstakzeptanz haben auch ein Selbstbewusstsein, das von Erfolgen völlig unabhängig ist. Damit schwindet die Gefahr des Überengagements und das Gefühl, ausgebeutet zu werden, verblasst plötzlich von ganz selbst.
  • Achte auf eine gesunde Lebensweise
    Ja tatsächlich hilft eine gesunde Lebensweise dabei, einem Burnout vorzubeugen.
    Hier sprechen wir nicht nur von gesunder Ernährung, sondern auch von regelmäßiger Bewegung. Beides hilft enorm beim Stressabbau. Verzichte – so gut wie möglich – auf Nikotin, Koffein, Zucker und Alkohol.
    Somit fühlst du dich automatisch fitter. Probiere es aus!
  • Nimm Hilfe an
    Wir haben oft gute Vorsätze – speziell zum Jahreswechsel – aber wir wissen auch, dass es oft schwierig ist, diese guten Vorsätze umzusetzen und zwar dauerhaft. Daher sprich offen über deine Gefühle und suche dir Freunde, Ärzte die dir zuhören und helfen.–) Je früher ein Burnout behandelt wird, desto höher stehen die Heilungschancen!

Vorbeugung Burnout im Job

Da das Burnout-Syndrom oft mit Unzufriedenheit in der Arbeit im Zusammenhang steht, ist es wichtig, die oben genannten Strategien auch im Job anzuwenden.

Folgende Punkte helfen dir bei der Burnout-Prävention und verbessern somit dein Arbeitsklima:

  • Strebe eine Autonomie an
    Teile dir deine Aufgaben und Arbeitszeiten flexibel ein. Versuche – wenn möglich – mit deinem Arbeitgeber ein flexibles Arbeitszeitmodell auszuhandeln. Du senkst somit die Gefahr für ein Burnout extrem.
  • Manage deine Zeit
    Eigne dir Strategien für ein richtiges Zeitmanagement an! Planung ist oft alles!
  • Lerne „Nein“ zu sagen
    Es ist dein gutes Recht, zugeteilte Arbeiten auch einmal abzulehnen. Zu schnell wird dir nämlich immer mehr und mehr aufgehalst, wenn du nie delegierst.
  • Baue unrealistische Erwartungen ab
    Wer sich unrealistisch viel Anerkennung und persönliche Befriedigung durch seine Aufgaben erhofft, wird oft schnell enttäuscht. Das trifft beispielsweise auf die Krankenschwester zu, die sich Dankbarkeit von ihren Patienten erwartet oder sich Lob und Anerkennung erhofft. Die Enttäuschung ist oft zu groß, weil diese Erwartungen oft nicht eintreffen und das nagt dann natürlich daran.
  • Lebe und arbeite im Gleichgewicht
    Der Begriff “Work-Life-Balance” – das Gleichgewicht von Arbeit und Freizeit – beinhaltet ein essenzielles menschliches Grundbedürfnis. Es ist ganz wichtig, sich angemessene Freiräume und Auszeiten zu gönnen.
  • Plane deine Karriere
    Auch der spannendste Job führt womöglich nach vielen Jahren in eine monotone Langeweile. Wer jedoch ein Karriereziel vor Augen hat, läuft weniger Gefahr, im Alltagstrott stecken zu bleiben. Auch Weiterbildungen sind ein guter Tipp, keine Langeweile im Job aufkommen zu lassen.

Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass es keine Schande ist, überfordert zu sein. Nimm daher unbedingt Hilfe an, bevor es zu spät ist. Unsere Tipps helfen dir bestimmt dabei, rechtzeitig zur Ruhe zu kommen.

Autor: Yvonne Brecka
Quelle: www.netdoctor.at

 

 

 

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