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Traditionelles Wissen · moderne Harmonie

Meridiane
im Körper

Entdecke traditionelles Wissen über Meridiane, Energiefluss und ganzheitliche Balance.

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Meridiane · TCM · Lebensenergie

Meridiane … das unsichtbare Leitsystem unserer Lebensenergie

Meridiane sind in der chinesischen Medizin „Kanäle“, in denen Qi zirkuliert. Nach traditioneller Vorstellung gilt ein freier und ausreichender Energiefluss als Grundlage für Balance.

Fließt zu wenig Qi, kann nach dem Modell der Traditionellen Chinesischen Medizin sogenanntes schädliches Qi in den Kanal eindringen und den zugehörigen Funktionskreis beeinflussen.

Der Begriff „Meridian“ wurde im 17. Jahrhundert von westlichen Besuchern Chinas verwendet. Die auf Akupunkturmodellen eingezeichneten Linien erinnerten sie an die Orientierungslinien auf Landkarten.

Das Konzept der Meridiane im Körper

Leitbahnen, Energiefluss und Akupunkturpunkte

Auf den Meridianen liegen nach traditioneller Vorstellung die Akupunkturpunkte. Über diese Punkte soll sich der Fluss des Qi beeinflussen lassen.

Die Meridiane werden dabei als ein weit verzweigtes System verstanden, das verschiedene Körperbereiche und Funktionskreise miteinander verbindet.

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Die verlinkten Inhalte informieren über traditionelle Meridian- und TCM-Modelle und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

01
Grundlagen

Die Lehre der Meridiane im Körper

Die Lehre der Meridiane ist die Grundlage nahezu jeder chinesischen Therapiemethode. Meridiane werden als Kanäle beschrieben, durch die Lebensenergie – das Qi – fließt.

Ihnen werden Verbindungen zu Organen, Körperfunktionen und psychischen Themen zugeschrieben. Jedem Meridian ist ein sogenannter Funktionskreis zugeordnet.

Das Modell unterscheidet zwölf Hauptleitbahnen, die längs der Körperachse verlaufen. Weitere Leitbahnen werden als Seitenzweige dieser Hauptbahnen verstanden.

Nach traditioneller Vorstellung steht ein freier Energiefluss für Balance. Stagnationen oder Blockaden werden mit Funktionsstörungen und Beschwerden in Verbindung gebracht.

In der Praxis werden solche Muster ganzheitlich betrachtet und nicht isoliert einem einzelnen Funktionskreis zugeordnet.

Zu den in der TCM verwendeten Methoden zählen unter anderem Akupunktur, Akupressur, Tuina und verschiedene Formen der Meridianmassage.

Idealerweise soll durch achtsame und präventive Maßnahmen ein harmonischer Energiefluss unterstützt werden.

02
Im Überblick

Die Funktion der Meridiane

01

Qi transportieren

Nach der TCM versorgt das Qi Organe, Sinnesorgane und Gewebe mit Energie, Wärme und Nahrung.

02

Bereiche verbinden

Meridiane verbinden in der traditionellen Vorstellung Organe untereinander sowie Innen und Außen, Oben und Unten.

03

Störungen anzeigen

Veränderungen des Qi-Flusses werden in der TCM als Hinweis auf Ungleichgewichte innerhalb eines Funktionskreises interpretiert.

04

Harmonisierung ermöglichen

Verschiedene TCM-Methoden sollen den Energiefluss beeinflussen und ein harmonisches Fließen unterstützen.

03
Yin und Yang

Der Verlauf der Meridiane

Die zwölf Hauptmeridiane verlaufen spiegelbildlich auf beiden Körperhälften. Jeder Meridian ist einem Funktionskreis zugeordnet und trägt zusätzlich eine Yin- oder Yang-Benennung.

  • Yin-Meridiane: verlaufen überwiegend innen.
  • Yang-Meridiane: verlaufen überwiegend außen.
  • Arm-Yin: Brustbereich zur Hand.
  • Arm-Yang: Hand zum Kopf.
  • Bein-Yang: Kopf zum Fuß.
  • Bein-Yin: Fuß zurück zum Brustbereich.
Symbolische Darstellung alternativer Medizin
04
12 Hauptleitbahnen

Die wichtigsten Meridiane

Die folgenden Zuordnungen entsprechen traditionellen TCM-Modellen. Die einzelnen Bereiche lassen sich aufklappen, damit die lange Informationsmenge gut lesbar bleibt.

NierenmeridianYin · 27 Punkte · „Wurzel des Lebens“

Traditionell zugeordnet werden unter anderem Erschöpfung, Schwäche, hormonelle Themen, kalte oder heiße Füße, Ängstlichkeit und geringes Selbstvertrauen.

BlasenmeridianYang · 67 Punkte · „Organisator des Lebens“

Traditionell in Verbindung gebracht mit Blasenfunktion, Rücken, Kopf, Kälteempfindlichkeit, Konzentration, Nervosität und Anspannung.

LebermeridianYin · 14 Punkte

Traditionelle Zuordnungen betreffen Beweglichkeit, Muskel- und Sehnenspannung, emotionale Themen, Menstruationsbeschwerden und Verdauung.

GallenblasenmeridianYang · 44 Punkte

In TCM-Texten häufig verbunden mit Stoffwechsel, Seitenspannung, Kopfschmerzen, Augen, Entscheidungsfähigkeit und Emotionen wie Wut oder Gereiztheit.

HerzmeridianYin · 9 Punkte

Traditionell zugeordnet werden Herz-Kreislauf-Themen, Brust- und Schulterbereich, Unruhe, Schlaf und emotionale Balance.

DünndarmmeridianYang · 19 Punkte

Traditionelle Zuordnungen betreffen Schulter- und Armbereich, Verdauung, Ohren sowie Empfindlichkeit und Überforderung.

PerikardmeridianYin · 9 Punkte

In der TCM in Verbindung gebracht mit Kreislauf, innerer Unruhe, Hitzeempfinden, emotionaler Anspannung und Schutz des Herzens.

Dreifach-Erwärmer-MeridianYang · 23 Punkte

Traditionell verbunden mit Temperaturregulation, Gelenken, Stoffwechsel, Abgrenzung und Energieverteilung.

MilzmeridianYin · 21 Punkte

TCM-Zuordnungen betreffen Verdauung, Bindegewebe, Müdigkeit, hormonelle Themen und innere Stabilität.

MagenmeridianYang · 45 Punkte

Traditionell verbunden mit Verdauung, Gesicht, Energieaufnahme, Müdigkeit, Reizbarkeit und körperlicher Trägheit.

LungenmeridianYin · 11 Punkte

Traditionell zugeordnet werden Atmung, Haut, Infektanfälligkeit, Schulterbereich, Schlaf und Trauer.

DickdarmmeridianYang · 20 Punkte

In TCM-Modellen verbunden mit Verdauung, Haut, Kopf- und Schulterbereich sowie dem Thema Loslassen.

05
Traditionelle Methoden

Den Energiefluss harmonisieren

Akupunktur

Stimulation ausgewählter Punkte mit feinen Nadeln durch ausgebildete Fachpersonen.

Akupressur

Druck auf definierte Punkte mit Fingern, Handballen oder anderen Hilfsmitteln.

Tuina

Manuelle Techniken wie Schieben, Reiben, Drücken, Mobilisieren und Dehnen.

Shiatsu

Arbeit mit Druck, Körpergewicht und ruhigen Bewegungen entlang bestimmter Bereiche.

Meridianmassage

Stimulation von Meridianverläufen und Akupunkturpunkten mit Massage- oder Magnetstab.

Qigong

Langsame, achtsame Bewegungs- und Atemübungen zur Arbeit mit dem Qi.

Moxibustion

Traditionelle Erwärmung ausgewählter Punkte mit glimmendem Moxa.

EFT / Klopfen

Klopftechnik an ausgewählten Punkten in Verbindung mit fokussierter Aufmerksamkeit.

06
Tagesrhythmus

Die Organuhr

03–05Lunge
05–07Dickdarm
07–09Magen
09–11Milz
11–13Herz
13–15Dünndarm
15–17Blase
17–19Niere
19–21Perikard
21–23Dreifacher Erwärmer
23–01Gallenblase
01–03Leber

Die Organuhr ist ein traditionelles Modell. Ein wissenschaftlicher Nachweis für diese zyklische Zuordnung liegt bislang nicht vor.

07
Achtsame Bewegung

Meridian-Stretching

01

Lunge & Dickdarm

Brustkorb öffnen, Oberkörper nach vorne neigen und Arme sanft nach oben führen.

02

Milz & Magen

Aus dem Fersensitz vorsichtig nach hinten lehnen und die Vorderseite des Körpers öffnen.

03

Herz & Dünndarm

Im Schmetterlingssitz langsam nach vorne sinken und die Leistengegend entspannen.

04

Niere & Blase

Im Langsitz Arme anheben und den Oberkörper kontrolliert nach vorne neigen.

05

Herz-Kreislauf

Im Schneidersitz Arme überkreuzen und den Oberkörper entspannt nach vorne führen.

06

Leber & Gallenblase

Im breiten Sitz abwechselnd zu beiden Seiten neigen und die Flanken öffnen.

ZISANO Meridian Chip
Traditionelle Chinesische Medizin

TCM als ganzheitliches System

Die TCM betrachtet den Menschen traditionell als Einheit aus Körper, Geist und Seele. Zu ihren bekannten Methoden gehören Akupunktur, Kräuterlehre, Tuina, Qigong und Ernährungslehre.

Klassische Diagnosemethoden umfassen ausführliche Befragung, Betrachtung der äußeren Erscheinung, Zungen- und Pulsdiagnostik sowie die Wahrnehmung von Stimme, Geruch und weiteren Merkmalen.

Befragung Antlitzdiagnostik Zungendiagnostik Pulsdiagnostik Geruch & Gehör

„Mensch, sei gut zu deinem Körper, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

Theresa von Avila

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