Meridiane im Körper

Akne

Früher Finnenausschlag genannt, ist eine Sammelbezeichnung für Erkrankungen des Talgdrüsenapparates und der Haarfollikel, die zunächst nichtentzündliche Mitesser (Komedonen) hervorbringen, im späteren Verlauf aber auch eine Reihe entzündlicher Effloreszenzen wie PapelnPusteln und Knoten entstehen lassen können. Betroffen sind meist die Talgdrüsenfollikel, bei einigen Akneformen die Terminal– und Vellushaarfollikel.

Die am häufigsten betroffenen Körperstellen sind das Gesicht, der obere Abschnitt von Brust und Rücken sowie der Nackenbereich.

Hauterscheinungen bzw. -erkrankungen, die der Akne ähneln, werden auch akneiform (von lateinisch acneiformis) genannt.

Die Etymologie des Begriffs Akne ist unsicher, möglicherweise ist die Bezeichnung durch Verballhornung von altgriechisch ἀκμή akmḗ „Spitze, Schärfe, Zenit, Akme“ entstanden. Siehe dazu ausführlich unter Wortherkunft von Akne.

Akne ist seit dem Altertum bekannt und weltweit die häufigste Hauterkrankung. 70 bis 95 Prozent aller Jugendlichen weisen Akne-Hautveränderungen auf, betroffen sind insbesondere das Gesicht und der obere Rumpfbereich. Die Inzidenz der Erkrankung hat ihr Maximum im Alter von 15 bis 18 Jahren. In der Mehrzahl der Fälle erfolgt nach der Pubertät eine spontane Rückbildung, davon bei 2 bis 7 Prozent mit erheblicher Narbenbildung. In 10 Prozent der Fälle verharrt die Erkrankung bis über das 25. Lebensjahr hinaus. 10 bis 30 Prozent der Betroffenen benötigen eine medikamentöse Therapie.

Akne wird nach Lebensalter, Ursache und Ausprägung bzw. Schweregrad systematisiert.

Am bekanntesten und verbreitetsten ist die Acne vulgaris oder „gewöhnliche Akne“gelegentlich auch Acne simplex genannt. „Gewöhnlich“ bedeutet hier, dass die Akne bedingt durch verstärkten Androgeneinfluss während der Pubertät auftritt und spätestens zum Anfang des dritten Lebensjahrzehnts abklingt. Weil ihre Ursachen in Veränderungen des Körperstoffwechsels liegen, gehört die Acne vulgaris zu den endogenen Akneformen.

 

      Mögliche Ursachen können sein:

      • Bakterien: Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass es für den Beginn des Akne-Entzündungsprozesses nicht der übermäßigen Besiedlung (Hyperkolonisation) mit Propionibacterium acnes Gleichwohl spielen jene Bakterien, die die entstehende Wunde besetzen, für den weiteren Verlauf des Entzündungsprozesses eine Rolle.

       

      • Androgene: Androgene stimulieren die Zunahme des Talgdrüsenvolumens (Talgdrüsenhyperplasie) wie auch die Keratinozytenproliferation bzw. die Ausbildung einer Proliferationshyperkeratoseim Ausführungsgang des betroffenen Follikels.

       

      • Ligandenvon PeroxisomProliferations-aktivierenden Rezeptoren (PPAR): Menschliche Talgdrüsen sind üppig mit PPAR ausgestattet. Unter den verschiedenen PPAR-Subtypen ist besonders PPARα bei der Regulation der Lipidsynthese beteiligt. Das 5-Lipoxygenase-Produkt Leukotrien B4 (LTB4) ist einer der stärksten natürlich vorkommenden PPARα-Liganden, stimuliert zusammen mit Androgenen die Lipidsynthese der Talgdrüsen.

       

       

      • Rauchen: Untersuchungen zeigten, dass Zigarettenrauch hohe Mengen an Arachidonsäureund polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen enthält. Diese initiieren einen Phospholipase-A2-abhängigen Signalweg, der die proentzündliche Wirkung von Arachidonsäure weiter stimulieren kann.

       

       

      • Gesichtsmaske mit Heilerde oder Naturjoghurt
      • Teebaumöl
      • Propolis (desinfiziert und heilt)
      • Natron zum Auftupfen
      • Ringelblumentinktur
      • Peeling mit Backpulver
      • Waschen und pflegen mit Essig und Lavendel

      Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.