Meridiane im Körper

Allergien

Als Allergie (von altgriechisch ἀλλεργία ‚Fremdreaktion‘, aus ἄλλος állos ‚anders‘, ‚fremd‘, ‚eigenartig‘ und ἔργον érgon ‚Werk‘, ‚Tätigkeit‘, ‚Arbeit‘, ‚Reaktion‘) wird eine überschießende krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe (AllergeneAntigene) bezeichnet.

Die allergische Reaktion richtet sich gegen von außen (über die Atmung, den Magendarmtrakt, die Haut, Schleimhaut oder Blutgefäße) kommende Stoffe. Autoimmunreaktionen, also krankhafte Reaktionen des Immunsystems gegen Bestandteile des eigenen Körpers, werden nur dann zu den Allergien gezählt, wenn sie durch von außen in den Körper gelangende Stoffe und Partikel ausgelöst werden.

Neben den durch Antikörper oder T-Zellen vermittelten allergischen Reaktionen gibt es weitere Unverträglichkeitsreaktionen, z. B. die Pseudoallergie oder die Intoleranz, die mit einem ähnlichen Krankheitsbild wie eine Allergie einhergehen können. Da eine Allergie, eine Pseudoallergie oder eine Intoleranz ähnliche Symptome verursachen können, werden diese Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch undifferenziert und fälschlicherweise oft synonym verwendet.

Schon aus dem alten Ägypten und aus dem alten Rom sind Krankheitsbeschreibungen bekannt, die man heute als Allergie bezeichnen würde. Seine Beobachtung, dass manche Menschen Schnupfen und Atemwegsverengungen zeigen, wenn sie sich in der Nähe blühender Rosen aufhalten, bezeichnete der italienische Chirurg Leonardo Botallo 1565 als „Rosenerkältung“. Eine von der Jahreszeit abhängige Nasenerkrankung beschrieb 1819 der Londoner Arzt John Bostock. Dass Gräserpollen die auslösende Ursache für diesen „Heuschnupfen“ sind, erkannten 1870 Charles Blackley in England und unabhängig von diesem Morrill Wyman an der Harvard University. 1903 hatte der Deutsche Wilhelm P. Dunbar bei Versuchspersonen Heuschnupfensymptome durch mit Pollen versetzte Salzlösungen ausgelöst.

Der Begriff Allergie wurde 1906 von Clemens von Pirquet, einem Wiener Kinderarzt, der Erscheinungen nach Erst- und Reinjektion von Diphterieseren untersuchte, in Analogie zu Energie geprägt in der Hinsicht, dass „der enérgeia, einer körpereigenen (inneren) Kraft, eine allérgeia als Ausdruck von Reaktionen auf körperfremde Stoffe gegenübertrete“. Pirquet definierte Allergie weit gefasst als „veränderte Fähigkeit des Körpers, auf eine fremde Substanz zu reagieren“. In dieser Definition sind sowohl verstärkte (Hyperergie), verminderte (Hypoergie) wie auch fehlende (AnergieReaktivitäten einbezogen. Pirquet erkannte als erster, dass Antikörper nicht nur schützende Immunantworten vermitteln, sondern auch Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen können. Er gilt als Begründer der klinischen Allergielehre.

Bereits 1902 hatten Charles Richet und Paul Portier (1866–1962) bei Hunden eine veränderte Reaktion auf eine niedrigdosierte Toxingabe beobachtet, nachdem die Versuchstiere eine Vergiftung mit diesen intravenös und hochdosiert verabreichten Toxinen überstanden hatten. Diese nach zwei bis drei Wochen aufgetretene Überempfindlichkeit, welche trotz ungefährlicher Toxindosis zum Tod der Tiere führte, nannte Richet Anaphylaxie. Der französische Physiologe Maurice Arthus konnte 1903 beobachten, dass auch nichttoxische Stoffe, nämlich „artfremde Eiweiße“, nach Vorbehandlung damit eine Überempfindlichkeit nach erneutem Einspritzen (Reinjektion) verursachen können.

Mögliche Heilmethoden:

  • Eine rote Zwiebel täglich: In roten Zwiebeln blockiert der hohe Anteil am Inhaltsstoff Quercetin die Ausschüttung von Histamin bei allergischen Reaktionen.
  • Bei Heuschnupfen und Hautausschlägen hilft Koriander: Nehmen Sie täglich einen Löffel Koriandersaft, zum Beispiel erhältlich in der Apotheke, zu sich und arbeiten Sie so gezielt gegen die Allergien. Gegen akutes Brennen und Jucken hilft Koriander auch in zerriebener Form, am besten aufgetragen direkt auf die betroffenen Hautstellen.
  • Baden in Meersalz: Speziell im Kampf gegen chronische allergische Hautkrankheiten kann ein Vollbad mit einem bis drei Kilogramm Meersalz auf etwa 200 Liter Wasser wahre Wunder wirken. Am besten zweimal pro Woche für zehn Minuten genießen und im Anschluss daran fest in ein Badetuch wickeln und wohlig warm eingehüllt für ein bis zwei Stunden fest zugedeckt hinlegen.
  • Eukalyptusöl bei Pollenallergie: Geben Sie einen Tropfen Eukalyptusöl in zirka zehn Milliliter Speiseöl. Tunken Sie anschließend ein Wattestäbchen in das Liquid und benetzen Sie die Innenseiten Ihrer Nase damit mehrmals täglich.
  • Das Beste für Ihr Kind: Stillen Sie Ihr Kind so lange wie möglich. Mit Muttermilch können Sie schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes gezielt zum Aufbau der Allergieabwehr beitragen.
  • Mit der Kraft der Natur gegen den Husten: Führt die Dauerallergie gar zu krampfartigen Hustenanfällen, so können auch Efeupräparate die Anfälle lindern und beruhigen. Auch die Hausapotheke kann hier zum Tragen kommen und mit dem passenden Mittelchen gezielt gegen die Symptome wirken.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung: Vitaminreiche Kost ist ein absolutes Muss, wenn Sie Allergien gezielt vorbeugen oder gegen bereits bestehende Allergien ankämpfen wollen. Besonders Vitamin C sollte in verstärktem Maße zugeführt werden. Bauen Sie deshalb bewusst Lebensmittel wie Paprika, Wirsing, Rot- und Grünkohl oder Fenchel in  Ihren täglichen Ernährungsplan ein.
  • Selbstheilungskräfte aktiveren
  • Meerwasser-Nasenspray verwenden

Bei Haussstauballergie: Bettzeug und Matratzen-Auflage regelmäßig bei 60 Grad waschen

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.