Meridiane im Körper

Bauchfellentzündung

Eine Peritonitis ist eine zunächst auf den Bauchraum beschränkte Entzündung, aus der sich jedoch rasch eine schwerwiegende und unter Umständen lebensbedrohende (20–50% Sterblichkeit) Infektion des gesamten Organismus entwickeln kann. In den meisten Fällen kann die Ursache der Entzündung auf einen bakteriellen Infektionsherd im Bauchraum zurückgeführt werden.

Die gesamte Bauchhöhle, aber auch die meisten Bauchorgane sind von einer dünnen Schicht überzogen: dem Bauchfell (Peritoneum). Es schließt die Bauchhöhle ab und ermöglicht gleichzeitig durch Absonderung einer Flüssigkeit deren Verschiebung, wie sie für die Verdauungsorgane (Darm) unabdingbar ist. Zudem ist das Bauchfell wesentlich an der Immunabwehr beteiligt. Gelangen Erreger in die normalerweise sterile Bauchhöhle, kann sich daraus eine Peritonitis (Bauchfellentzündung) entwickeln.

Einteilung der Peritonitis:

 

Primäre Peritonitis

Primäre Bauchfellentzündungen sind eher selten, sie machen nur rund 20% aller Peritonitiden aus. Sie entstehen durch Keimeinschleppung aus Organen, die nicht im Bauchraum angesiedelt sind: Die Erreger gelangen entweder über die Blut- oder die Lymphbahn in den Bauchraum. Meist wird nur ein einziger, die Entzündung auslösender Erreger gefunden.

  • Spontan bakterielle Peritonitis (SBP):
    Kinder können an einer durch A-Streptokokkenoder Pneumokokken ausgelösten SBP erkranken, bei Erwachsenen ist eine SBP häufig Folge einer Leberzirrhose oder einer Immunschwäche, ausgelöst durch Escherichia coli, Klebsiellen oder Enterokokken.
  • Peritonitis bei Tuberkulose
  • Peritonitis bei kontinuierlicher ambulanter Bauchfelldialyse (CAPD)

 

Sekundäre Peritonitis

Bei der sekundären Peritonitis liegt die Ursache in einer Perforation eines Bauchorgans oder in einer postoperativen Komplikation. Meist werden mehrere auslösende Keime gefunden, sie entstammen in der Regel dem Magen-Darm-Trakt.

  • Perforation von Bauchorganen (Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung, entzündliche Darmerkrankungen)
  • traumatische Bauchverletzung (Stichverletzung, Fremdkörper)
  • nach operativen Eingriffen
  • infolge gynäkologischer Erkrankungen wie Eierstockentzündung oder –abszess

 

    Der Verlauf einer Peritonitis ist sehr variabel. Die genannten Symptome treten nicht bei allen Patienten in gleicher Form und Ausprägung auf:

     

    • starke Bauchschmerzen
    • starkes Krankheitsgefühl
    • Druckschmerz im Bauchraum
    • Abwehrspannung bei manueller Untersuchung (brettharter Bauch)
    • aufgeblähter Bauch
    • ÜbelkeitErbrechen
    • Fieber
    • gestörte Peristaltik bis hin zum paralytischen Darmverschluss
    • erniedrigter Blutdruck (Hypotension)
    • beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
    • beschleunigte Atmung (Tachypnoe)

    Alternative Heilmethoden:

    • Heilpflanzen anwenden, wie zum Beispiel: Arnika, Hamamelis, Kamille oder Wachholder

    Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.