Meridiane im Körper

Durst, extrem

Durst (von althochdeutsch durst, ursprünglich „Trockenheit [in der Kehle]“) ist ein Signal des gesunden Körpers, das bei einem Flüssigkeitsdefizit oder bei einem Salzüberschuss verspürt wird. Es meldet damit ein existentielles Bedürfnis. Ihm folgt im Regelfall die Handlungsbereitschaft, zu trinken, um damit das Bedürfnis zu stillen. Mit entsprechender Flüssigkeitszufuhr wird eine Austrocknung verhindert.

Der tägliche Flüssigkeitsbedarf eines Menschen hängt von seinem Volumenhaushalt ab. Bei Erwachsenen beträgt der tägliche Bedarf je nach Lebensalter zwischen 2,25 bis 2,7 Liter. Davon wird ein Teil über die Nahrung aufgenommen. Empfohlen wird derzeit häufig eine tägliche Trinkmenge von etwa 1,5 Litern, die aber abhängig von individuellen Bedingungen schwanken kann (Wetterlage, physische Anstrengung etc.).

Als Polydipsie (von griechisch πολυδίψιος polydípsios „vieldurstig“, zu πολύς polýs „viel“ und δίψα dípsa „Durst“) bezeichnet man in der Medizin krankhaft gesteigerten Durst. Sie ist in der Regel mit dem Trinken großer Flüssigkeitsmengen und einer erhöhten Harnausscheidung (Polyurie) verbunden. Das Gegenteil von Polydipsie, also ein nicht vorhandenes Durstgefühl, wird als Adipsie bezeichnet.

Durst und vermehrtes Trinken können banal, aber auch Zeichen schwerwiegender, teilweise lebensbedrohlicher Krankheiten sein. Die tägliche Trinkmenge beim Erwachsenen liegt im Normalfall bei maximal vier Litern. Bei höheren Mengen sollte eine zugrunde liegende Erkrankung ärztlich ausgeschlossen werden.

Die Ursache dieser Erkrankung liegt meist in der verminderten Fähigkeit der Niere, den Harn zu konzentrieren. Hierdurch kommt es zu Wasserverlust über den Urin. Durch die erhöhte Ausscheidung erhöht sich auch das Durstgefühl und es kommt notwendigerweise zu vermehrtem Trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Mögliche dem zugrundeliegende Erkrankungen können sein: Diabetes mellitusDiabetes insipidus, Erkrankungen der Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus), Cushing-SyndromElektrolytstörungen (Hyperkalzämie), Nierenerkrankungen, Einnahme Wasser ausschwemmender Medikamente (Diuretika), Nebenwirkung verschiedener Medikamente, psychische Erkrankungen (Verhaltens- und Persönlichkeitsstörung, zum Beispiel latente Anorexie), alkoholbedingte Hirnschäden (z. B. zentrale pontine Myelinolyse). Auch vermehrter Alkoholkonsum, Fieber und Durchfallerkrankungen können zu einer vorübergehenden Polydipsie mit geringem Krankheitswert führen.

    Mögliche Heilmethoden:

    • Süße Getränke meiden
    • Bei Sport und Hitze ausreichend trinken
    • Salz ins Wasser mixen: In heißen Ländern bekommen frische Säfte oft eine kleine Prise Salz beigemischt – das löscht nicht nur den Durst, sondern bringt auch die verlorenen Elektrolyte wieder ins Gleichgewicht. So hat Polydipsie wenig Chancen.

    Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.