Meridiane im Körper

Füsse, kalte

Kalte Füße bei Frost sind normal; wenn der Körper Wärme speichern muss, kühlen als erstes die für den Herzkreislauf nicht lebenswichtigen Körperteile ab, und dazu gehören Füße und Hände. Wer jedoch ständig unter Fußkälte leidet, und das auch in der warmen Jahreszeit, der leidet möglicherweise an einer Krankheit.

Dies ist die häufigste Ursache für kalte Füße, und dazu biologisch sinnvoll. Kurz gesagt: Wir frieren an den Füßen, damit Hirn, Herz, Lunge die wichtigsten Adern warm bleiben. Unser Körper steuert dabei die Wärme selbstständig: Er verengt dazu die Blutgefäße, und so gelangt weniger warmes Blut in die Hände und Füße. Finger und Zehen kühlen also schneller aus, deswegen tragen wir im Winter Handschuhe und dicke Socken. Kälte von außen ist auf Dauer und bei starken Minusgraden nicht ungefährlich: Finger und Zehen gehören neben Nasenspitze und Ohrläppchen zu den ersten Körperteilen, die durch den Blutentzug erfrieren.

Kalte Füße entstehen also weniger durch die Kälte selbst, sondern weil sich Blutgefäße zusammen ziehen. Deswegen können auch unpassende Schuhe die Ursache sein. Haben die Socken zum Beispiel Bündchen, die die Blutbahn abpressen oder sind die Schuhe zu eng, dann kann das Blut nicht mehr fließen.

Wenn Sie also zu enge Schuhe tragen, diese zusätzlich durchnässt sind und es draußen friert, werden die Füße mit ziemlicher Sicherheit schnell kalt.

Kalte Füße bei Frauen

Frauen sind besonders oft betroffen. Das liegt nicht an einer psychischen Überempfindlichkeit, sondern am weiblichen Organismus. Der männliche Körper besteht nämlich zu circa 40 % aus Muskeln, der weibliche nur zu 23 %.

Männer brauchen aber nur maximal ein Drittel ihrer Muskeln für die Arbeit, den Rest hat der Körper als Körperwärme. Außerdem haben Frauen durchschnittlich weniger Körpermasse. Auch hier gilt: Je weniger Körpermasse ein Mensch hat, umso häufiger plagen ihn kalte Füße.

Der weibliche Körper verteilt Wärme vor allem auf die zentralen Organe: Der biologische Grund liegt vermutlich darin, den Fötus im Mutterleib und die weiblichen Brüste zu schützen, die den Säugling mit Milch versorgen.

Fußkälte kann ein Alarmsignal sein. Oft zeigen Sie ernsthafte Krankheiten an. Dazu gehört ein niedriger Blutdruck, denn ist der Druck nicht mehr da, können die weit vom Herzen entfernten Gliedmaßen nicht ausreichend versorgt werden.

Auch eine Arteriosklerose, eine Arterienverkalkung, kann sich durch kalte Füße ankündigen. Sind die Gefäße durch Ablagerungen verengt, kann das Blut nicht mehr fließen wie zuvor.

Auch entzündete Gefäße können die Durchblutung beeinträchtigen und so zu einem Kältegefühl in den Füßen führen, des weiteren Verengungen in den Arterien, die durch Druck ausgelöst sind.

 

Mögliche Heilmethoden:

  • warme Socken tragen. So halten Sie die Kälte von den Füßen fern. Die Socken sollten aber locker sitzen. Schnüren die Strümpfe nämlich die Blutgefäße ein, frieren Sie trotz Wärmedämmung.
  • Unternehmen Sie etwas gegen Schweißfüße, denn Nässe kühlt die Füße aus. Sind die Socken durch Schweiß nass geworden, dann wechseln Sie diese. Nutzen Sie Fuss- und Schuhsprays, Fußgels und Fußpulver, die der Schweißbildung entgegen wirken. Können Sie die Socken gerade nicht wechseln, zum Beispiel, weil Sie auf einer Wanderung sind, dann lüften Sie die Schuhe regelmäßig.
  • Tragen Sie keine luftundurchlässigen Schuhe, die zwangsläufig zu Schweißfüßen führen. Nehmen Sie stattdessen Schuhe, die ebenso Wärme speichern wie Luft durchlassen.
  • Baden Sie ihre Füße in Wasser von circa 35 Grad Celsius. Rubbeln Sie diese danach mit einem Handtuch trocken, um die Durchblutung anzuregen.
  • Kühlen ihre Füße aus, dann legen Sie eine Wärmflasche darauf.
  • Massieren Sie die Füße sanft mit den Fingerkuppen.
  • Nutzen Sie Öle, Cremes und Fußbalsam mit Wirkstoffen, die die Durchblutung fördern. Geeignet ist zum Beispiel Lavendelöl.
  • Würzen Sie mit Chili, Pfeffer oder Ingwer. Diese drei fördern die Durchblutung, ebenso heißer Tee, Suppen und Eintöpfe.

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.