Meridiane im Körper

Kniegelenksleiden (Gonarthritis)

Mit Kniegelenksarthrose oder Gonarthrose bezeichnet man einen Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen des Kniegelenks.

Das Kniegelenk besteht aus drei Gelenkabschnitten, die allesamt (Pangonarthrose) oder einzeln betroffen sein können. Bei Verschleiß im Kniescheibengelenk (Femoropatellargelenk) wird oft von einer Retropatellararthrose (Arthrose im Kniegelenk, hinter der Kniescheibe) gesprochen. Ist das innere oder mediale Kompartment des Femorotibialgelenks betroffen, liegt eine mediale Gonarthrose, oder bei oft gleichzeitiger O-Bein-Fehlstellung eine Varus-Gonarthrose vor. Die Arthrose des äußeren oder lateralen femorotibialen Kompartments ist die laterale Gonarthrose, oder bei gleichzeitiger X-Bein-Fehlstellung die Valgus-Gonarthrose.

Bei einer fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose besteht die Möglichkeit, mittels einer Kniegelenksdenervation eine deutliche Schmerzreduktion, in vielen Fällen sogar eine völlige Schmerzfreiheit zu erreichen. Hierbei werden Schmerz leitende Nervenfasern oberhalb und unterhalb des Kniegelenkes mikrochirurgisch ausgeschaltet. Diese Operation stellt eine symptomatische Therapie dar: die Arthrose, also der Verschleiß des Gelenkes, bleibt davon unangetastet. Bei einer erfolgreichen Denervation kann der Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes vermieden oder auch nur verzögert werden, jedoch sind die Erfolgsaussichten und die Wertigkeit des Eingriffes im Vergleich zu anderen Verfahren bisher wissenschaftlich nicht ausreichend evaluiert. In Anbetracht der guten Ergebnisse der Endoprothetik wird dieses Verfahren bisher selten angewandt.

Da partiell und selektiv die afferenten, aus der Gelenkkapsel kommenden Nervenfasern durchtrennt werden, sind Komplikationen gering, Taubheitsgefühl im Kniebereich tritt selten auf. In der Regel erfolgt vorab eine Denervationstestung mittels örtlicher Betäubung, um unnötige Operationen zu vermeiden.

Auch bei chronisch schmerzhaften Kniegelenksprothesen kann eine Denervation nach vorheriger Testung erfolgen, da für postoperative Schmerzzustände bei regelrechter Lage der Prothese postoperative Neurome als Schmerzursache vermutet werden. Eine Denervation erfolgt sehr oft auch rund um die Kniescheibe, wenn im Rahmen einer Kniegelenks-Endoprothese die Kniescheibenrückseite nicht ersetzt wird.

 

Alternative Heilmethoden:

  • Kühlende Topfenumschläge
  • Massage mit Rosmarinöl

 

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.