Meridiane im Körper

Lymphknoten Entzündung

Unter Lymphadenitis verstehen Mediziner eine Lymphknotenentzündung. Sie kann zum Beispiel die Lymphknoten im Bereich von Hals oder Unterkiefer betreffen, die dann als erbsengroße Verhärtungen tastbar sind. Oft ist die unangenehme Lymphknotenentzündung die Folge einer Erkältung. Nur selten steckt etwas Ernsteres dahinter. Trotzdem sollten Sie eine länger bestehende Schwellung der Lymphknoten abklären zu lassen. Hier erfahren Sie das Wichtigste zum Symptom Lymphadenitis.

Der medizinische Begriff „Lymphadenitis“ steht für eine Lymphknoten-Entzündung. Sie ist meistens die Reaktion des Lymphknotens auf eine Infektion. Es gibt aber noch etliche andere Gründe, die Lymphknoten anschwellen lassen können (siehe unten).

Mediziner bezeichnen eine Erkrankung der Lymphknoten ganz allgemein als Lymphadenopathie. Die Lymphadenitis ist eine spezielle Form von Lymphadenopathie.

Was sind Lymphknoten?

Die Lymphknoten (Nodi lymphoidei) sind Teil des Lymphsystems, das unter anderem wichtig für die Immunabwehr ist:

Die Lymphgefäße durchziehen den gesamten Körper und stellen ein wichtiges Transportsystem für die Abwehrzellen (Lymphozyten) dar. Außerdem transportieren die Lymphgefäße überschüssige Gewebeflüssigkeit, die die fein verzweigten Blutgefäße (Kapillaren) nicht aufnehmen. Über das Lymphsystem gelangt diese Flüssigkeit in die großen Körpervenen und somit wieder in den Blutkreislauf. Es handelt sich hierbei also letztlich um ein paralleles Gefäßsystem zu den Arterien und Venen, das jedoch nicht strikt getrennt von diesen verläuft, sondern mit diesen verbunden ist.

Überall entlang der Lymphgefäße sind – quasi als kleine Wächter- und Filterstationen – die Lymphknoten angesiedelt. Sie werden permanent von Lymphflüssigkeit durchströmt, die sie filtern. Die meisten von ihnen sind im Normalzustand etwa fünf bis zehn Millimeter groß, relativ flach und eher oval als rund. Dort, wo wichtige Abflussgebiete zusammenlaufen (z.B. in der Leiste oder am Hals), sind sie besonders wichtig. Die Lymphknoten an diesen Stellen können daher bis zu 20 Millimeter groß sein.

Eine regionale Lymphadenitis kommt an manchen Körperstellen häufiger vor als an anderen. Besonders häufig betrifft eine Lymphknotenentzündung Hals, Unterkiefer und Gesicht. Denn viele Erreger gelangen über Mund und Nase in die Atemwege und breiten sich über den Rachenraum und Hals aus. Die nächstgelegenen Lymphknoten reagieren dann zuerst und vergrößern sich, was manchmal beim Schlucken stört. Mediziner bezeichnen eine solche Lymphknotenentzündung am Hals als Lymphadenitis colli.

Wann immer die Abwehrzellen in einem Lymphknoten Strukturen entdecken, die nicht zum eigenen Körper gehören, starten sie die oben beschriebene Reaktion – es entwickelt sich eine Lymphadenitis. In den allermeisten Fällen sind Krankheitserreger die Auslöser.

Sehr selten können auch körpereigene Zellen zu einer Lymphadenitis führen, nämlich dann, wenn diese Zellen durch genetische Veränderungen (Mutationen) so stark abgewandelt sind, dass sie nicht mehr als körpereigen erkannt werden. Das ist bei vielen Tumorzellen der Fall, weshalb also auch manche Krebserkrankungen zu einer Entzündung der nahegelegenen Lymphknoten führen können.

Außerdem können auch rheumatoide Erkrankungen eine Lymphknotenentzündung bewirken. In so einem Fall reagiert das Immunsystem nicht auf einen Auslöser, sondern ist vielmehr selbst die Ursache der Lymphadenitis (Autoimmunerkrankung).

 

Alternative Heilmethoden:

  • Kamillentee trinken
  • Honig wirkt entzündungshemmend
  • Warme Kompressen können für Linderung sorgen

 

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.