Meridiane im Körper

Magenkrämpfe

Magenschmerzen, die plötzlich auftreten und krampfartig sind, werden auch als Magen- bzw. Darmkrämpfe bezeichnet. Diese Krämpfe können oft nur sehr kurz, aber dafür mehrmals in regelmäßigen Abständen auftreten. Bei sehr extremen Magenkrämpfen kann es auch zu Erbrechen und Durchfall kommen.

Ob eine Unverträglichkeit eines bestimmten Lebensmittels vorliegt, ein Verdauungsproblem oder eine Sorbitintoleranz – Magen- und Darmkrämpfe können viele verschiedene Ursachen haben. Den Ursprung Ihrer Magenkrämpfe zu finden ist für viele Menschen sehr schwer. Oft haben sie Beschwerden und können nicht wirklich einordnen, woher diese kommen. Bei plötzlich auftretenden, starken Schmerzen oder lang anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen, denn es gibt unzählige Ursachen, die langfristig ernsthafte Folgen haben können.

Es gibt vergleichsweise harmlose Ursachen, an denen man selbst arbeiten kann, wie beispielsweise eine falsche Ernährung. Schon durch zu heiße oder fettige Speisen kann der Darm gereizt werden. Aber auch wer ein wahrer Kaffeeliebhaber ist und dadurch viel Koffein zu sich nimmt, tut seinem Magen keinen Gefallen. Kaffee kurbelt die Salzsäureproduktion des Magens stark an. Durch zu viel Koffein und zusätzlichem Alkohol-und Nikotinkonsum kann eine Übersäuerung entstehen. Linderung können pflanzliche Tropfen, beispielsweise Magen-Darm-Tropfen von tetesept verschaffen. Hält dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, sind Schäden wie beispielsweise eine Magenentzündung oder eine Entzündung der Speiseröhre oft nicht mehr zu vermeiden.

Oft wird bei immer häufigeren Magenkrämpfen aber auch eine Nahrungsmittelallergie oder eine Unverträglichkeit vom Arzt erkannt, die vielen hilft, gegen ihre Magenkrämpfe vorzugehen. So leidet beispielweise 15 % der deutschen Gesamtbevölkerung an Laktoseintoleranz und mittlerweile fast jeder dritte Deutsche an einer Fruktoseintoleranz.

Aber auch eine entzündete Magenschleimhaut kann der Grund für Magenkrämpfe sein. Diese kann entweder durch Bakterien, durch bestimmte Medikamente oder durch verstärkten psychischen Stress ausgelöst werden.

Psychische Probleme wie Stress, Druck bei der Arbeit, depressive Verstimmungen oder Probleme im sozialen Umfeld führen außerdem vermehrt zu Magenkrämpfen. Hier schlägt das Problem Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen.

In schlimmen Fällen können die Schmerzen aber auch durch den Blinddarm, ein Magengeschwür oder in seltenen Fällen sogar durch Magenkrebs bedingt sein.

Die Behandlung von Magenkrämpfen muss abhängig von der Ursache behandelt werden. Deshalb ist der erste Schritt der Gang zum Hausarzt. Um die Krämpfe behandeln zu können, sollten ein Darmverschluss und Nierensteine zunächst ausgeschlossen werden.

Sollte Ihr Arzt eine Unverträglichkeit gegen Fruktose, Laktose oder Sorbit bei Ihnen feststellen, so können Sie durchaus selbst etwas gegen die Magenkrämpfe unternehmen. Versuchen Sie Ihre Ernährung an Ihre Unverträglichkeit anzupassen und vermeiden Sie unbedingt Lebensmittel, in denen viel Fruchtzucker enthalten ist. Wenn Sie sich also daran halten, werden Sie merken, dass Ihre Beschwerden geringer und die Magen- und Darmkrämpfe immer seltener werden. Handelt es sich bei Ihren Magenkrämpfen aber um eine bakterielle Infektion, ist eine antibiotische Behandlung notwendig.

Alternative Heilmethoden:

  • Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Körnerkissens
  • Kräuter wie zum Beispiel Kamille- und Pfefferminztee, Kümmel, Fenchel, Ingwer oder Koriander
  • Honig wirkt antibakteriell – geben Sie einen Löffel davon in den Kräutertee
  • Sanfte Übungen: Leichte Übungen können helfen, die Magen-Darm-Muskulatur zu entspannen. Versuchen Sie die leichte Brücke. Legen Sie sich dafür auf den Rücken, stellen Sie die Füße auf. Heben Sie den Po so weit hoch, wie Sie können und halten Sie ihn dort für ein paar Sekunden, bevor Sie den Po wieder langsam absenken. Wiederholen Sie dies zehn Mal.

Quelle: www.fuersie.de

 

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.