Meridiane im Körper

Trockener Mund (Hypersalviation, Brechreiz)

Hypersalivation (auch Sialorrhö, Sialorrhoe oder – in Bezug auf das ständige Ausspucken des Speichels – Ptyalismus) ist der medizinische Begriff für vermehrten Speichelfluss aufgrund gesteigerter Speichelproduktion oder des Unvermögens, Speichel abzuschlucken. Bei der Hypersalivation beträgt der Speichelfluss in Ruhe in der Sialometrie > 1 ml/min, stimuliert > 3,5 ml/min (als Normalwert gilt etwa 0,7 ml/min).

Eine Hypersalivation kann vielfältige Ursachen haben. Neben Erkrankungen der Speicheldrüsen (Sialadenitis) und der Mundhöhle (Zahnerkrankungen, StomatitisTumoren) können auch Vergiftungen (z. B. BleiOrganophosphate), psychoneurale Ursachen (Aufregung, Schmerzen, Kinetose) und eine Kupferstoffwechselstörung (Morbus Wilson) eine vermehrte Speichelproduktion auslösen. Bei den Abschluckstörungen spielen vor allem Erkrankungen des Zentralnervensystems, sowohl infektiöse (z. B. Tollwut) als auch degenerative (z. B. Parkinson-Krankheit), sowie Lähmungen einiger Hirnnerven (Nervus vagusNervus glossopharyngeus) eine Rolle. Ptyalismus kann auch als Begleiterscheinung einer Schwangerschaft auftreten und wird häufig zusammen mit einer Hyperemesis gravidarum angetroffen.

Verschiedene Medikamente, wie zum Beispiel die meisten Neuroleptika oder auch manche Antidepressiva wirken sich je nach Fall mehr oder weniger stark auf den Speichelfluss aus.

Das Gegenteil der Hypersalivation ist die Hyposalivation, bei der ein zu geringer Speichelfluss vorliegt.

Die medikamentöse Therapie der Hypersalivation besteht in der Hemmung der Speichelsekretion durch anticholinerge Muscarinrezeptor-Antagonisten, wie z. B. Atropin, Scopolamin, Pirenzepin und Glycopyrrolat. Bei extremer Hypersalivation ist es möglich, den Speichelfluss mittels Botulinumtoxin, das in die Speicheldrüsen injiziert wird, abzuschwächen.

Hypersalivation leitet sich von der altgriechischen Präposition ὑπέρ hypér ‚über … hinaus‘ sowie dem lat. saliva ‚Speichel‘ ab. Ptyalismus lässt sich auf das Verb πτύειν ptýein ‚spucken‘ zurückführen.

Mögliche Heilmethoden:

  • Als akute Maßnahme sollte bei Hypersalivation stets eine Tasse bereitgehalten werde, die den Speichel aufnehmen kann.
  • Nachts wird am besten ein Frotteehandtuch unter den Mund gelegt.
  • Zudem sollten geeignete Lippenpflegeprodukte verwendet werden, denn durch den permanenten Speichelfluss treten Entzündungen und Risse an den Lippen auf, die mitunter starke Schmerzen verursachen können. Ein Lippenpflegestift vermeidet eine Reizung der Lippe infolge des ständigen Abputzen des Speichels.
  • Im Hinblick auf die Diät sollte auf scharfe oder auf andere Weise reizende Speisen und Getränke verzichtet werden. Auch alkoholische Getränke sowie Kaffeegilt es zu meiden.
  • Brot reduziert den Speichelfluss kurzfristig und kann so eine zeitweilige Linderung verschaffen.
  • Ätherisches Zitronenöl beruhigt den Nasenrachenraum und kann beispielsweise inhaliertoder über ein Tuch eingeatmet werden.
  • Gelegentlich hilft es auch, für fünf Minuten Eiswürfel zu lutschen.
  • Alternativ dazu kann zu einigen Heilmitteln aus der Homöopathiegegriffen werden. Bewährt haben sich unter anderem die Mittel Alumina, Belladonna und Ignatia sowie das Präparat Ammonium Carbonicum.

Quelle: www.medlexi.de

 

 

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