Meridiane im Körper

Muttermilch, geringe Produktion

Muttermilch wird von Frauen als Säuglingsnahrung gebildet. Es handelt sich um gelblich-weißes Sekret der Milchdrüsen in der weiblichen Brust. Von bestimmten Inhaltsstoffen abgesehen entspricht die Zusammensetzung der Muttermilch bzw. Frauenmilch weitgehend der Milch anderer Säugetiere.

Die Muttermilch wird etwa 24 bis 48 Stunden nach der Geburt vermehrt gebildet (Laktation). Die Ernährung des menschlichen Säuglings mit der Brust während der Stillperiode wird als Stillen oder Brusternährung bezeichnet, die Beendigung als Abstillen oder „Entwöhnung“. Bei Tieren werden dieselben Vorgänge als Säugen und Absetzen bezeichnet.

Das Wort Muttermilch (lac maternum) ist recht neu und kam erst im Zusammenhang mit Stillkampagnen des 18. Jahrhunderts allgemein in Gebrauch, um die Mütter anzuregen, ihre Kinder selbst zu stillen, statt sie einer Amme zu übergeben. Muttermilch ist dem Begriff Frauenmilch (von mittelhochdeutsch vrouwenmilch[1]) untergeordnet, der auch für die Milch fremder Mütter steht. Früher wurde das Wort Weibermilch (lac muliebre) verwendet.

Eine unzureichende Milchmenge ist einer der am häufigsten genannten Gründe für ein frühzeitiges Abstillen. Eine zu geringe Milchbildung kann medizinische Ursachen haben, die das Baby daran hindern, effektiv an der Brust zu trinken. Dazu zählen Zungenverwachsungen, Gaumenspalten, neurologische Probleme, die Malabsorption von Nährstoffen sowie Stoffwechselstörungen. Können gesundheitliche Probleme des Babys ausgeschlossen werden, liegt die Ursache wahrscheinlich bei der Mutter.

Eine primäre Laktationsinsuffizienz tritt bei fünf Prozent der Mütter auf. Sie entsteht aufgrund von unzureichendem Drüsengewebe durch Brustanomalitäten, medizinischen oder kosmetischen Brust- oder Brustwarzenoperationen oder anderen Ursachen. Die sekundäre Laktationsinsuffizienz, die häufiger auftritt, ist meist die Folge von Stillfehlern oder dem Gebrauch von Säuglingsersatznahrung, was zu einer verringerten Milchsynthese und letztendlich zu einer unzureichenden Milchmenge führt.

Anzeichen für eine zu geringe Muttermilchmenge
Beim Baby können verzögerter Stuhlgang, verringerter Urinfluss, Gelbsucht, Gewichtsverlust nach der Geburt und Lethargie beobachtet werden. Während des Stillens zeigt sich das Baby an der Brust schläfrig oder frustriert oder saugt nur kurzzeitig kontinuierlich.

 

Alternative Heilmethoden:

  • Hilfe bei der Stillberatung oder bei der Hebamme einholen
  • Hilfe bei Stillpositionen und Anlegen
  • Uneingeschränkter Hautkontakt während des Stillens und Förderung eines körperlich wie auch psychisch angenehmen Stillens
  • Häufigeres Stillen in Abständen von weniger als drei Stunden, 8–12 Mal pro Tag
  • Vorübergehendes Abpumpen nach jeder Stillmahlzeit; beidseitiges (simultanes) Abpumpen der Brüste führt zu einer höheren Milchentnahme und besseren Entleerung der Brust
  • Brustmassage während des Abpumpens
  • Verwendung von korrekt sitzenden Brusthauben während des Abpumpens: Sie sollten weder die Brüste abdrücken noch die Brustwarzen beschädigen. Ist der Tunnel zu eng, stehen mehrere Brusthaubengrößen zur Verfügung
  • Anwendung von Entspannungstechniken wie Musik und Tiefenatmung während des Abpumpens

 

Quellen: www.medela.at

 

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