Meridiane im Körper

Nierenkolik (Nephralgie)

Eine Nierenkolik ist ein krampfartiger Schmerz (Kolik) in der Lendengegend oder Bauchraum (Abdomen).

Nierenkoliken entstehen, wenn Nierensteine oder Nierengrieß, seltener auch Blutgerinnsel oder abgestorbenes Gewebe, in einen der beiden Harnleiter Richtung Harnblase eintreten und wenn dadurch eine akute Harnabflussstörung entsteht. Bevorzugt geschieht das im Bereich der drei anatomischen Engstellen des Harnleiters:

  1. im Bereich des Nierenbeckenabgangs
  2. Höhe der Überkreuzung des Harnleiters über die Arteria iliaca communis(oder Vena iliaca communis)
  3. beim Eintritt des Uretersdurch die Wand der Harnblase

Der plötzliche Verschluss des Harnleiters führt zu einer vermehrten Bildung von Prostaglandinen im Nierenfunktionsgewebe. Der Gefäßwiderstand der Nierenarterien nimmt ab, der kapilläre Filtrationsdruck in den Nierenkörperchen steigt an mit der Folge einer vermehrten Harnausscheidung besonders der betroffenen Niere. Damit nimmt der hydrostatische Druck oberhalb des Hindernisses zu, mit der Folge einer erhöhten Wandspannung in Nierenbecken und Harnleiter: Dadurch werden Dehnungsrezeptoren und Schmerzrezeptoren aktiviert.

In extrem seltenen Fällen kann auch der Befall mit dem Nierenwurm Nierenkoliken auslösen. Diese Krankheit kommt in Mitteleuropa allerdings kaum vor.

Krampfartige Schmerzen im Bereich der betroffenen Niere, oft in alle Richtungen am Rücken ausstrahlend, in aller Regel einseitig. Bei erstmaligem Auftreten kann man selbst nicht erkennen, dass der Schmerz von der Niere ausgeht. Starker bis unerträglicher Schmerzcharakter. Mitunter dabei Schweißausbrüche und Erbrechen. Meistens blutiger Harn. Typisch sind Phasen mit starken Schmerzen im Wechsel mit beschwerdefreien Zeiten, allerdings kann der Schmerz auch dauerhaft die gleiche Intensität aufweisen. Eine akute Kolik ist besonders unangenehm und wird oft als eine der stärksten Schmerzempfindungen beschrieben, die Menschen fühlen können.

Bei der Urinuntersuchung finden sich oft Blutspuren, bei Steinen als Ursache der Kolik nahezu immer. Bei der körperlichen Untersuchung Klopfempfindlichkeit des betroffenen Nierenlagers und starke Druckempfindlichkeit des Bauchraums im Verlauf des betroffenen Harnleiters. Häufig verminderte Darmgeräusche. Zur Lokalisierung des Steins und um einen Stau der Niere feststellen zu können, ist eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraums unverzichtbar. Zur sicheren Diagnostik eines Steines kann eine Computertomographie durchgeführt werden. Zur genaueren Beurteilung der ableitenden Harnwege kann gegebenenfalls auch eine Ausscheidungsurographie (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel) sinnvoll sein. Wegen der harntreibenden Wirkung der Kontrastmittel darf diese Untersuchung erst nach Durchbrechen der Kolik durch Schmerzmittel durchgeführt werden, da es sonst zu einer Fornixruptur kommen kann. Ergänzend kann auch eine Retrograde Pyelografie erfolgen. Dies ist eine Röntgenuntersuchung, bei der die Harnleiter mittels eines über die Harnröhre und Harnblase eingebrachten Katheters mit Kontrastmittel aufgefüllt werden.

Alternative Heilmethoden:

  • Wärme
  • Bewegung
  • Viel Wasser oder Tee trinken

 

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