Meridiane im Körper

Nierenleiden, Harneiweiss (Albuminurie)

Albumin ist ein Protein, das nur in geringen Mengen im Urin vorkommen sollte. Wenn Albumin in größeren Mengen im Urin nachweisbar ist, dann ist das ein Zeichen für eine Nierenschädigung.

Eine Albuminausscheidung im Urin zwischen 30 und 300 mg pro 24 wird als Mikroalbuminurie bezeichnet und weist auf eine beginnende Nierenschädigung bei Diabetes hin. Werte über 300 mg/24 h nennt man Makroalbuminure oder synonym Proteinurie; sie ist ein Hinweis auf eine schwere Nierenschädigung. Häufig ist die Albuminurie mit einem Bluthochdruck verbunden, was nicht nur zu einer weiteren Nierenschädigung, sondern auch zu einem Auftreten und zur Progression von Folgeerkrankungen des Herz- Kreislaufsystems führen kann.

Eine Metaanalyse wissenschaftlicher Veröffentlichungen hat nun bestätigt, dass eine vermehrte Albuminausscheidung im Urin bei Menschen mit Diabetes ein wichtiger Marker ist, um sowohl eine Nierenbeteiligung anzuzeigen, als auch um das Risiko für makrovaskuläre Komplikationen abzuschätzen. Die Analyse von verschiedenen Langzeitstudien konnte zeigen, dass das Risiko für ein späteres komplettes Nierenversagen (terminale Niereninsuffizienz) in direktem Zusammenhang mit der Albuminausscheidung zu Studienbeginn stand. So verdoppelte sich das Risiko für eine  Niereninsuffizienz im Endstadium mit jeder Verdopplung des Albumin-Ausgangswertes im Urin. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Behandlung einer bereits bestehenden Proteinurie hatte in den Studien direkte Auswirkungen auf das Risiko für Nierenversagen. Jede Senkung der Albuminurie um 50 % reduzierte das Risiko für eine terminale Niereninsuffizienz ebenfalls um fast die Hälfte.

Für die Behandlung einer Albuminurie stehen verschiedene AngiotensinI – und AngiotensinII – Blocker wie etwa die Wirkstoffe Losartan, Valsartan oder Irbesartan zur Verfügung. Auch ACE Hemmer können eingesetzt werden. Der positive Effekt fiel in einigen Studien für eine höhere Dosierung der Medikamente günstiger aus. Um eine optimale Dosierung zu finden, wird daher eine langsame und kontrollierte Steigerung der Dosis empfohlen.

Albumin ist ein wichtiger Risikomarker, der bei allen Menschen mit Diabetes mellitus in regelmäßigen Abständen gemessen werden sollte. Bei ersten Anzeichen für eine Nierenschädigung ist eine medikamentöse Behandlung zu empfehlen, die nicht nur den systemischen Blutdruck sondern auch den Druck in den Nierenglomeruli reduziert und den Proteinverlust senkt. Hierfür stehen insbesondere ACE-Hemmer und AT1-Rezeptorblocker zur Verfügung, die u.a. den Druck im Vas efferens reduzieren. Die Metaanalyse zeigte, dass die Behandlung mit diesen Therapieprinzipien nicht nur der Niere zugute kommt, sondern darüber hinaus das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen reduziert.

 

Alternative Heilmethoden:

  • Stachelbeersaft
    Man trinkt über den Tag verteilt 3 mal 100 ml frisch gepressten Saft von Stachelbeeren. Das erste Glas nimmt man morgens auf nüchternen Magen zu sich.
  • Saft des kanadischen Berufkraut
    Man nimmt zur Behandlung der Albuminurie 3 mal täglich einen Löffel frisch gepressten Saft des kanadischen Berufkraut zu sich.
  • Tee (Aufguss) aus Mistelblättern
    Für den Misteltee (Aufguss) gibt man 10 g frische Mistelblätter auf 1 Liter heißes, aber nicht mehr siedendes Wasser. Nach 30 Minuten filtert man die Blätter ab. Die gesamte Flüssigkeit wird über den Tag verteilt getrunken.

Quellen: www.diabetes-deutschland.de, www.pflanzenfreunde.com

 

Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.