Meridiane im Körper

Verstopfung (Obstipation)

Als Obstipation oder Verstopfung, auch Stuhlverstopfung, wird in der Medizin eine erschwerte und weniger als dreimal wöchentliche Darmentleerung bei Passagestörungen von Dünn- oder Dickdarm bezeichnet. Das Symptom des ausbleibenden oder reduzierten Stuhlgangs wird zuweilen als Konstipation (im Gegensatz zur länger bestehenden Obstipation) oder Darmträgheit bezeichnet. Bei totalem Erliegen des Stuhltransports spricht man dagegen von einer Koprostase. Etwa 20 % der Bewohner Deutschlands leiden zumindest gelegentlich unter Verstopfung, davon etwa 75 % Frauen. Im Alter betrifft eine Verstopfung ca. 26 % der Männer über 84 Jahren und 34 % der Frauen. Ursachen sind krankhafte Veränderungen des Darmes, z. B. Zunahme der Einlagerung von Kollagen in die Darmwand, Fehlernährungmangelnde FlüssigkeitszufuhrStoffwechselstörungen oder Störungen des Elektrolythaushaltes (häufig Kaliummangel); geringe körperliche Bewegung wirkt dabei begünstigend. Auch nach Bauchoperationen kann es infolge von Verwachsungen oder fehlender Peristaltik zu einem Passagehindernis des Stuhlgangs kommen. Eine weitere Form der Obstipation ist das obstipations-prädominante Reizdarmsyndrom.

Das Wort Obstipation kommt vom lateinischen ob, „zu“, „entgegen“ und stipare, „(voll)stopfen“, „dicht zusammendrängen“, aber auch obstipatio, „das Gedrängtsein“, „die Aufhäufung“.

Eine vollständige Verdauung bis zum Stuhlgang unterliegt zeitlich starken Schwankungen und dauert normalerweise acht Stunden bis drei Tage.

Mögliche Ursachen können sein:

  • Mangel an physikalisch wirksamen Nahrungsreizen, Mangelernährung, zu geringe Flüssigkeitszufuhr
  • Vitaminmangel
  • Diabetes mellitus
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn > Colitis ulcerosa)
  • Kolorektales Karzinom(im Zusammenhang mit anderen Symptomen wie Blut im Stuhl, Wechsel mit Durchfällen oder plötzlich auftretender Obstipation ohne sonstiger Ursache)
  • Zöliakie

Eine Obstipation kann sich je nach Ausprägung in unterschiedlichen Symptomen zeigen. Die Patienten leiden zu Beginn unter Völlegefühl und allgemeinem Unwohlsein, der Bauch kann gebläht sein. Häufig ist der Stuhlgang schwierig, oft schmerzhaft, und meist werden viele kleine und harte Kotportionen ausgeschieden. Mit der Verstopfung sind eine Reihe von Symptomen oder Missempfindungen gekoppelt, die sich unterschiedlich stark zeigen können:

  • seltener Stuhlgang mit Entleerung nur kleiner Stuhlmengen („Kaninchenknödel“, „Schafköttelstuhl“)
  • harter Stuhl
  • starkes Pressen bei der Darmentleerung
  • Gefühl der unvollständigen Darmentleerung
  • sehr schmerzhafter Stuhlgang
  • Blähungen
  • Fröstelgefühl, manchmal Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit

Alternative Heilmethoden:

  • Mineralwasser (täglich zwei Liter) oder Kräutertee sind empfehlenswert. Besonders sulfatreiches Mineralwasser bindet Wasser im Darm und löst einen Spüleffekt aus, der die Gallensaftproduktion fördert.
  • Regelmäßige Bewegung regt die Verdauung an
  • Eingelegte Zwetschken, Feigen und Marillen
  • Indische Flohsamen zeigen auch Wirkung

 

 

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