Oh du Fröhliche …

Kaum zu glauben…es fühlt sich an, als ob es erst gestern gewesen wäre, aber da ist sie wieder die Adventzeit und dieses Jahr wird bestimmt alles anders…

Dieses Jahr besorgen wir die Geschenke rechtzeitig und nicht erst mit allen anderen ferngesteuerten, panisch herumirrenden Menschen, im letzten Moment bzw. am letzten Einkaufssamstag.
Oder noch besser – da wir doch ohnehin alles haben, was wir brauchen – schenken wir uns heuer „nur eine Kleinigkeit“ oder einfach ZEIT, gemeinsame Zeit.

Opa hat ohnehin noch die Whiskey-Flaschen, die wir ihm seit dem Jahr 1999 jährlich geschenkt haben, im Kasten stehen – original verschlossen. Oma hat in der Zwischenzeit so viel Wolle daheim, damit könnte sie uns allen mindestens 10 Pulli´s stricken, aber wollen wir das wirklich? Papa hat auch keinen Platz mehr für Krawatten, zudem trägt er überhaupt keine Krawatten und bei Mama wäre es an der Zeit, dass sie einmal nach 10 Jahren anders riecht, also ein neues Parfum muss her!  

Die Kinder, ja die lieben Kinder haben bekanntlich viele Wünsche! Aber, unter uns gesagt, wenn wir ihnen die Spielsachen vom letzten Jahr einpacken würden, für die sie sich ohnehin nicht lange interessiert haben, würden sie sich heuer für einen Moment mindestens genauso freuen, wie letztes Jahr. Tun wir natürlich nicht, klar!

Wer besucht wen, wo und um wieviel Uhr und – das Wichtigste – wo wird was gegessen? Nächste Frage, die unbedingt rechtzeitig von allen beantwortet und koordiniert werden muss. Einfacher wäre es, eine WhatsApp-Gruppe dafür anzulegen, aber nein, lieber nicht, das würde bei der älteren Generation nur wieder für Verwirrung sorgen.
Besser, die Jungen sprechen sich ab, fixieren alles und teilen dann die wichtigsten Infos der Oma, dem Opa, der Urlioma und dem Urliopa mit.

Die Kekse werden heuer schon Anfang November gebacken, dann sind sie bis zu Weihnachten ohnehin aufgegessen bzw. kann dann niemand mehr Kekse sehen, geschweige essen. Die Tante Ilse bringt ohnehin jedes Jahr ihren Topfenstrudel für die Jause mit, weil wir alle in ihren Augen schlecht aussehen und mehr auf den Rippen haben könnten. Ist Ansichtssache, aber ist so.  

Dieses Jahr wird auch gefragt, ob bei irgendjemanden neue Allergien oder Unverträglichkeiten dazu gekommen sind, weil wir wollen ALLE darauf Rücksicht nehmen. Selbst wenn die Großeltern behaupten, dass ist alles nur Einbildung und früher hat´s das alles nicht gegeben …

Auch wenn es sehr idyllisch ist, wenn es so finster wie möglich ist und nur die Kerzerl´n brennen, müssen wir heuer für mehr Licht sorgen, damit auch auf allen Fotos etwas zu erkennen ist und damit wir auf den Videos nicht nur die Stimmen hören.

Nein, wir lachen heuer nicht, wenn die Tante falsch singt, sie singt dennoch aus Überzeugung und sie singt gerne und wir sind froh, dass wenigstens sie mitsingt, alle anderen tun eh nur so, als ob.

Ja, die Katze gehört grundsätzlich zur Familie, es ist dennoch gefährlich, wenn sie versucht, mit ihren Pfoten die Christbaumkugeln vom Baum zu schlagen, noch dazu, solange sich die Oma „echte Kerzen“ am Baum wünscht. Also, die Katze wird dieses Jahr am heiligen Abend weggesperrt – zumindest so lange die Kerzen brennen. Das fällt nicht unter Tierquälerei, auch wenn es der Urli-Opa wieder sagen wird!

Kein weißes Tischtuch! Merke, KEIN weißes Tischtuch, die Flecken vom Rotwein verschwinden nie zur Gänze und der Onkel Fred schüttet jedes Jahr aus, auch wenn er sagt, er war es nicht, er war es!!!

Vielleicht sollten wir auch die Sitzordnung überdenken. Es ist einfach ein Klassiker, dass die, die ohnehin schlecht gehen können, mitten drinnen sitzen und ständig raus müssen! Oder es gibt einfach weniger zu trinken dieses Jahr!

Soweit – so gut und dann kommt doch alles wieder anders … OH DU FRÖHLICHE!!!  

Wer kennt sie nicht, die wunderschöne, „ruhige“ (Vor)Weihnachtszeit? Es soll immer alles „perfekt“ sein, aber was ist perfekt und muss es wirklich perfekt sein? Das Leben ist stressig genug, versuchen wir doch, zumindest ein paar Tage im Jahr, Ruhe zu geben, Ruhe zu genießen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Gemeinsam spazieren gehen, gemeinsam Spiele spielen (nicht am Handy, jeder für sich), ein gutes Buch lesen, eine Tasse Tee genießen, plaudern, basteln, genießen, LEBEN. Einfach einmal einen Gang zurück schalten, ein bisschen entschleunigen würde uns doch allen gut tun.

Doch wie stellen wir das an, dass Advent/Weihnachten 2022 „anders“ wird?

Ich habe einige Ideen für euch!
Oft sind es die kleinen Veränderungen, die so viel ausmachen:

  • Geht dieses Jahr auswärts essen, reserviert in eurem Lieblingslokal
    Mama steht nicht stundenlang in der Küche mit vorbereiten, zubereiten, abwaschen usw. und sie ist vor allen Dingen entspannter und kann sich auch einmal bedienen und verwöhnen lassen.
  • Verzichtet auf Geschenke
    Hört auf damit, jeden etwas schenken zu MÜSSEN. Beschenkt nur noch die Kinder und nicht die Erwachsenen. Die Erwachsenen haben alles und was sie nicht haben, kaufen sie sich selbst. Hört auf mit diesem Konsumzwang!
  • Feiert einmal mit anderen Menschen
    Feiert nicht immer mit den gleichen Menschen, sondern eventuell einmal mit Freunden, oder mit den Nachbarn. Vorausgesetzt, ihr werdet deshalb nicht enterbt! Aber es bringt mit Garantie Abwechslung und es ist einmal alles anders.
  • Tauscht den Christbaumschmuck untereinander
    Jeder hat Christbaumkugeln, der eine hat mehr, der andere hat weniger. Manche haben genügend, um den Christbaum nicht jedes Jahr gleich aussehen zu lassen.
    Aber habt ihr schon einmal daran gedacht, eure Kugeln zu tauschen? Mit Arbeitskolleginnen, mit Freundinnen, mit der Schwiegermutter. Das sorgt für Abwechslung am Baum!
  • Verbringt Weihnachten wo anders
    Packt eure Koffer und verbringt Weihnachten am Strand. Klar, das muss Mann/Frau/Kind wollen, aber auch das ist einmal etwas ganz anderes. Wer es „langsamer“ angehen möchte, kann ja auch im Land bleiben, aber dennoch „weg sein“, nicht daheim und nicht „so wie immer!“
  • Spielt „Engerl – Bengerl“
    Wir kennen es alle aus der Schulzeit. Anstatt jeder jeden beschenkt, zieht jeder einen Zettel mit einem Namen und diejenige Person bekommt dann am heiligen Abend ein ganz persönliches Geschenk von seinem Engerl. Somit bekommt jeder ein passendes Geschenk, niemand geht leer aus und alle sind glücklich.
  • Weniger ist oft mehr
    Meistens bleibt viel zu viel vom Essen übrig. Dort wird gegessen, da wird gegessen und dazwischen wird genascht, irgendwann einmal ist Schluss und jeden stößt es nur noch übel auf. Vielleicht lassen wir einfach einmal nur die Nachspeise weg! Es werden alle dennoch mit Sicherheit satt. Auch wenn Mama immer die Angst hat, sie hat zu wenig gekocht, es reicht!
  • Hilfe annehmen/Dinge delegieren
    Ja, die Oma hat immer die Knödel gemacht und ja, die Mama hat sich immer um die Gans gekümmert und selbstverständlich hat der Opa die Gans immer geteilt, ABER ist es nicht an der Zeit, die Rollen neu zu verteilen?
    Oma´s Hände zittern in der Zwischenzeit, Mama hat ohnehin genug zu tun und Opa´s Augen sind nicht mehr die besten, um die Gans gerecht zu teilen, Brille braucht er aber „noch“ keine…
  • Der Gang zur Kirche
    Auch wenn es bist jetzt nicht üblich war, zwar alle römisch-katholisch sind und auch glauben (an was auch immer) seid ihr noch nie am heiligen Abend in der Kirche gewesen? Na dann wird es aber höchste Zeit. Speziell an diesem Tag ist etwas ganz Besonderes zu spüren und das Grippenspiel live zu sehen, stimmt selbst den härtesten Weihnachtsmuffel positiv.
  • Schaut gemeinsam einen Film
    Der letzte Bissen ist runter geschluckt und dann kommt der Kampf um die Liegeplätze. Die Couch ist schnell belegt, sodass die Kinder und auch der Papa schnell in ihren Zimmern verschwinden, um dort flach zu liegen, weil der Hosenbund unerträglich drückt. Opa schnarcht ohnehin längst unüberhörbar im Wellnessstuhl im Sitzen und der Hund auf ihm.
    Wie wäre es, wenn jeder versucht, gemütlich zu sitzen, somit haben alle Platz und dann wird gemeinsam ein Film geschaut.

Tja, wie ihr seht, Möglichkeiten gibt es genug, um alles einmal „anders“ zu gestalten, aber wichtig ist, es zu tun, es zu wagen, sich zu trauen, den ersten Schritt zu setzen. Niemand möchte Streit oder Tränen oder vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Redet darüber und findet gemeinsam eine Lösung, den Advent und Weihnachten einmal anders zu erleben.

Ich wünsche euch alles Liebe und falls ihr noch auf der Suche nach Geschenken seid, dann kann ich euch unsere beiden Online-Shops sehr ans Herz legen. Dort findet ihr alles in den Kategorien Power, Balance, Wasserharmonisierung, Wohlbefinden, Energie und Entstörung. Oder ihr besucht uns zu unseren Öffnungszeiten direkt im Shop und wir plaudern gemeinsam bei einer Tasse Tee oder Kaffee, ganz in Ruhe! Wir würden uns freuen, euer ZISANO-Team

Autor: Yvonne Brecka

 

Der Zisano Chip  ist ein spezieller Kristall aus nahezu reinem Silizium, der über harmonische Schwingungen arbeitet und den menschlichen Organismus wieder zu mehr Balance, Stabilität und Wohlbefinden verhilft.

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