Meridiane im Körper

Darmstörung (Dysfunktion)

Von einer funktionellen Darmstörung bzw. funktionellen Darmstörungen sprechen wir, wenn Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen und/oder Entleerungsstörungen über einen längeren Zeitraum bestehen, ohne dass nach sorgfältiger und vollständiger Untersuchung eine Ursache gefunden werden konnte und wichtige Erkrankungen mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen wurden. Dabei können die Beschwerden in allen Kombinationen und wechselnder Intensität auftreten. In aller Regel kommt es zu keinen Alarmsignalen wie Blutabgang, Fieber, Gewichtsverlust oder stärksten Schmerzen mit Reizzustand des Bauchfells („harter Bauch“). Es handelt sich also um eine sog. Ausschlussdiagnose, geläufig ist hier der Begriff des Reizdarmsyndroms.

Häufige Ursachen von funktionellen Darmstörungen sind Ernährungsverhalten und mangelnde Bewegung oder gar Überbelastung. Häufig stehen die Beschwerden im engen Zusammenhang mit stattgehabten Darminfektionen oder vorangegangenen Behandlungen. Eine veränderte Darmflora (Bakterienzusammensetzung im Darm) sowie körperliche und seelische Belastungssituationen können die Beschwerden negativ beeinflussen. In letzter Zeit steht das Mikrobiom, d.h. die Zusammensetzung der gesamten Darmflora im Mittelpunkt der medizinischen Forschung.

Wir schätzen, dass über 50% der Patienten mit den oben beschriebenen Beschwerden an einer mit unseren Methoden nicht fassbaren Störung leiden, die wir unter dem Begriff der funktionellen Darmstörung/funktionellen Darmstörungen oder Reizdarmsyndrom zusammenfassen.

Die Behandlung von funktionellen Darmstörungen ist schwierig und muss immer individuell erfolgen. Sie besteht aus Ernährungsberatung mit Erfassung von Essgewohnheiten und Erarbeiten von Ernährungsempfehlungen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ausgewogene Ernährung nach Verträglichkeit ist ebenso existenziell. Schmerzlindernde oder entblähende Medikamente können vorübergehend Linderung erzielen und sollten auf Dauer nur sehr vereinzelt eingesetzt werden. Substanzen wie Ballaststoffe (Flohsamen), „Weichmacher“ (Macrogol) und Unterstützer der Darmflora wie Probiotika werden häufig eingesetzt. Zur Vermeidung von unnötigen Nebenwirkungen kommen häufig komplementärmedizinische Methoden wie Osteopathie, Homöopathie, Akupunktur und TCM sowie andere Naturheilverfahren zur erfolgreichen Anwendung.

Quellenangabe:
www.dr-pfundstein.de

    Mögliche Heilmethoden:

    • Akupunktur
    • Osteopathie

    Alternativ dazu kann dir auch unser Zisano-Chip helfen. Einfach mit Hilfe eines kinesiologischen Tapes auf einen der entsprechenden Meridian-Punkte kleben und schon nach wenigen Minuten kannst du eine deutliche Verbesserung der Symptome wahrnehmen.