Meridiane im Körper

Kehlkopfbeschwerden (Laryngitis)

Unter einer Laryngitis (von altgriechisch λάρυγξ lárynx ‚Kehle‘ und der Endung -itis für entzündliche Krankheit) versteht man eine Entzündung des Kehlkopfes. Das Hauptsymptom der Kehlkopfentzündung (früher auch als Kehlkopfkatarrh bezeichnet) ist Heiserkeit (Raucedo) mit Dysphonie bis hin zur Aphonie, oftmals begleitet von einem trockenen, quälenden Husten. Weitere Symptome können starke Halsschmerzen und Fieber bis 40 °C sein.

Die Laryngitis kann in eine akute, eine chronische und eine phlegmonöse Form unterteilt werden.

Die akute Form der Laryngitis wird in eine Entzündung der verschiedenen Etagen des Larynx (Supraglottis, Glottis, Subglottis), besonders aber der Stimmlippen (Glottis) unterteilt. Die subglottische Laryngitis wird auch als Pseudokrupp bezeichnet. Sehr häufig ist auch der obere Anteil der Luftröhre mit einbezogen; dann wird von einer Laryngotracheitis gesprochen.

Die akute Laryngitis wird überwiegend durch Virusinfekte der oberen Luftwege oder selten auch durch starke Stimmbelastung in Räumen mit trockener, evtl. rauchiger Luft verursacht.

Als chronisch gilt eine Laryngitis, wenn die Entzündung länger als drei Wochen andauert. In Kombination mit einer Rachenschleimhautentzündung (Pharyngitis) tritt sie als Laryngopharyngitis auf.

Eine chronische Laryngitis entwickelt sich

  • aus einer akuten Laryngitis bei nicht ausreichender Schonung der Stimme,
  • durch Rauchenund Arbeiten in staubiger, trockener Umgebung,
  • durch Alkoholmissbrauch,
  • durch Refluxvon Magensaft, siehe Laryngitis gastrica,
  • bei dauernder Mundatmung bei behinderter Nasenatmung,
  • im Rahmen aufsteigender Infektionen (Bronchitismit ständigem Husten),
  • eher selten bei falscher Stimmtechnik oder als Folge lang bestehender funktioneller Stimmstörung.

Eine chronische Laryngitis ist immer beobachtungspflichtig, da der Übergang der chronischen Entzündung zu einer Präkanzerose (und damit auch weiter möglicherweise bis zu einem Karzinom) oft fließend verläuft. Wenn nur eine Stimmlippe gerötet ist, sollte an ein Stimmlippenkarzinom oder an eine Tuberkulose gedacht werden.

 

 

Die Laryngitis phlegmonosa tritt extrem selten auf, ist jedoch lebensbedrohlich. Ursächlich können eine verminderte Immunität, ein Trauma oder schwere Infektionskrankheiten sein, die aus Nachbarstrukturen übergreifen können, wie einem Zungengrundabszess oder einer peritonsillären Phlegmone. Bei dieser Form der Laryngitis sind die Muskelschicht des Kehlkopfes, die Tela submucosa, das Perichondrium und die Bänder betroffen. Symptome sind hohes Fieber, starke Schmerzen beim Schlucken und insbesondere ein respiratorisches Versagen (Suffokation) auf Grund des Kehlkopfödems, das überraschend schnell auftreten kann und eine sofortige Therapie benötigt. Als Folge von SyphilisTyphusTuberkulose oder Karzinomen, aber auch bei DiphtherieInfluenza (Grippe) und mechanischen Verletzungen kann sich ebenso eine Perichondritis des Kehlkopfs entwickeln. Abzugrenzen ist die Epiglottitis.

 

Alternative Heilmethoden:

  • warme Flüssigkeit trinken (Salbeitee, Zitronenwasser)
  • die Stimme schonen
  • Inhalieren mit Eibisch

 

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